Jugendfußball

Jugendfußball beim SC Astheim:

Fußball ist nach wie vor ein faszinierender Sport. Wer kann schon dem Reiz widerstehen gegen die leere Getränkebüchse zu treten, die beim spazieren gehen plötzlich vor einem liegt – selbst Erwachsene lassen sich verleiten.

Kinder- und Jugendtraining im Verein ist der Ersatz für das freie Spielen und Üben auf Straßen, Wiesen und Wäldern von früher, das wegen des zunehmenden Straßenverkehrs und der Bebauung von Freiflächen heute praktisch kaum noch möglich ist.

Kinder und Jugendliche wollen spielen, sich bewegen, Neues suchen, brauchen Erfolgserlebnisse und wollen Freundschaften – alles Dinge, die in unserer hochtechnisierten Gesellschaft mit Ausrichtung auf Individualität und einem zunehmend bewegungsärmeren Alltag zu kurz kommen.

Der Sportverein bietet die Möglichkeit diese Defizite auszugleichen. Gerade der Fußballsport bietet vom frühesten Alter an viele Vorteile:

  • Durch den hohen Laufanteil wird die Entwicklung des Herz-Kreislaufsystems und der Atmung gefördert.
  • Die koordinativen Fähigkeiten, die Raumorientierung, das Gleichgewichtsgefühl und die Gewandtheit werden geschult.
  • Soziale Verhaltensweisen werden geübt. Der Mannschaftssport leitet sehr früh zum Zusammenspielen, gegenseitigem akzeptieren und helfen an.
  • Der Bereich der Gefühle wird angesprochen. Fußballer müssen sich gegen andere durchsetzen, aber sich auch manchmal klug zurückhalten.
  • Fußball ist mit seinen einfachen Regeln ein leicht verständliches Spiel.
  • Fußball kann überall gespielt werden, im Hof, auf der Wiese und in der Halle.
  • Zu guter Letzt bietet Fußball eine gute Vorbereitung auf technisch schwierigere Sportarten, falls die Kinder und Jugendlichen später einmal andere Vorlieben haben. Das gilt auch für Mädchen, denn Fußball ist schon lange kein reiner Jungensport mehr!

Der SC Astheim bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit den Fußballsport zu betreiben.      

Ab einem Alter von 4 Jahren kann es bei der G-Jugend (Bambini) losgehen.

 Reform im Kinderfußball ab 2024 
DFB-Bundesjugendtag beschließt Umstellung auf kleinere Mannschaften
und Mini-Tore für G- bis E-Jugend …mehr>>>
Der Fußballjugend fehlt der Nachwuchs, und das würden wir gerne ändern. Deshalb sind alle Mädchen und Jungs, die Lust haben, Fußball zu spielen und zwischen 4 und 11 Jahren alt sind, herzlich willkommen. Die dazugehörigen Mamas und Papas natürlich auch! …mehr>>>

Aktion „Schnuppertraining“ 2015

Die „Aktion Schnuppertraining“ im Jahr 2015 war der Versuch, wieder Kinder und Jugendliche für den Jugendfußball-Nachwuchs beim SCA zu gewinnen. Sie hatte ergeben, dass 14 Kinder (überwiegend im F-Jugend-Alter) am Jugendtraining teilnahmen und der SCA für die Saison 2016/17 wenigstens wieder eine F-Jugendmannschaft melden konnte.

 

 

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Gemeinde Trebur

Artikel bei Facebook am 06.09.2022 https://www.facebook.com/Trebur/

Wir rüsten die Sportplätze auf LED um Derzeit werden die in die Jahre gekommen Halogen-Flutlichtanlagen an den Sportplätzen in Astheim, Geinsheim und Trebur auf moderne LED-Technologie umgerüstet. Die neue Anlage ist künftig per App steuer- und dimmbar und kann somit flexibel zwischen Trainings- oder Wettkampfbetrieb umgestellt werden.

Insgesamt kostet diese Maßnahme 162.000 € und wird zur Hälfte durch Fördergelder von Bund und Land finanziert. Gerade jetzt in der Energiekrise können somit viele Kilowattstunden und damit auch große Geldbeträge eingespart werden. Zudem waren die konventionellen Flutlichter zuletzt extrem anfällig und sind häufig ausgefallen. Jährlich waren niedrige fünfstellige Beträge erforderlich um sie instand zuhalten - dadurch wird sich die jetzige Neuinvestition schon in wenigen Jahren amortisieren.

 

Philipp Jöst löst Dennis Verzay ab

Die A-Liga-Fußballer der SG Trebur-Astheim starten mit neuem Coach und verjüngter Mannschaft in die Saison

Fupa.net + Main-Spitze - Dienstag, 02.08.2022 - Von Gabi Wesp-Lange

https://www.fupa.net/news/kla-philipp-joest-loest-dennis-verzay-bei-trebur-astheim-ab-2879305

https://www.main-spitze.de/sport/fussball/grossgerau-ruesselsheim/philipp-jost-lost-dennis-verzay-ab_25649234

TREBUR/ASTHEIM. Mit neuen Trainern, neuer Motivation und einer verjüngten Mannschaft blicken die A-Liga-Fußballer der SG Trebur-Astheim gespannt der Saison 2022/23 entgegen. Zum Auftakt steht am Sonntag um 13 Uhr beim SV 07 Geinsheim II gleich ein Derby auf dem Programm.
Philipp Jöst übernimmt den Trainerposten
Dennis Verzay wird dann jedoch nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Wie Philipp Jöst, Zweiter Vorsitzender des SC Astheim, zur Trennung vom bisherigen Coach mitteilte, habe es „verschiedene Vorstellungen über die sportliche Ausrichtung“ gegeben. Die Nachfolge war schnell geregelt: Jöst selbst übernimmt die Regie und kehrt nach einer familienbedingten Pause ins Trainergeschäft zurück. Dabei wird der 29-Jährige, der vor Gründung der Spielgemeinschaft im Jahre 2018 die Mannschaft des SC Astheim betreut hatte, von seinem langjährigen Freund Lukas Langenstein als Co-Trainer unterstützt, früher Torwart des VfB Ginsheim. Beide kennen sich schon aus der Grundschule und haben in der Jugend des SCA mit dem Kicken begonnen. Sein Amt als Sportlicher Leiter hat Jöst mittlerweile aufgegeben. Dies wird nun in alleiniger Verantwortung von Hans Kolb geführt.
Zur Freude des neuen Trainergespanns ist der Kader zum Großteil zusammengeblieben. Vier Abgängen stehen einige interessante Zugänge gegenüber. Safi Albakri zog es nach Büttelborn und Lukas Behnke nach Mainz-Weisenau. Keeper Benni Pommer beendet seine Laufbahn. Und Vincenzo Hauf legt aus privaten Gründen eine Pause ein. „Aber mit Mirco Stranner vom SV 07 Geinsheim können wir Vincenzo in der Abwehr eins zu eins ersetzen“, freut sich Jöst über den neuen Innenverteidiger vom Nachbarverein, wo Stranner auf dem Sprung in die erste Mannschaft war. Auch kam vom SV 07 Verstärkung im Angriff durch Marc Förster dazu, der bereits einige Einsätze im Geinsheimer Gruppenligateam hatte.
Mit jungen ambitionierten Spielern zum Erfolg
Darüber hinaus kehrt Paul Lukas nach zwei Jahren Pause ins Mittelfeld der SG zurück. Stürmer Rico Stranner, der Cousin von Mirco Stranner, steigt nach zwei Jahren wieder ein. Aus der zweiten Mannschaft rücken zudem Patrick Sohn und Marcel Geisler auf, die zuletzt maßgeblich zum Aufstieg in die B-Liga beigetragen haben. Durch die neuen Spieler, alle unter 22, sieht Jöst sein Team breiter und gut aufgestellt. „Unser Durchschnittsalter liegt bei 21,5 Jahren.“
Was nach dem siebten Platz der vergangenen Saison drin ist, als auf einen holprigen Start zehn starke Spiele ohne Niederlage folgten, woran die SG aber nach der Winterpause nicht mehr anknüpfen konnte, muss sich weisen. „Ich tue mich schwer mit einer Prognose, weil die Liga sehr ausgeglichen sein wird“, sagt Jöst. Sollten jedoch die ersten beiden Partien in Geinsheim und eine Woche später zuhause gegen Kreisoberliga-Absteiger SG Dornheim gleich gut ausgehen, könnte sich seine Mannschaft früh vorne einreihen – und hofft, dann auch dort zu bleiben.

KLA GG: SKG Bauschheim bekommt zweite Chance

Spiel gegen SG Trebur-Astheim wird nach “spielentscheidendem Regelverstoß” am Donnerstag wiederholt

TREBUR. Der Protest der SKG Bauschheim hatte Erfolg. In der A-Liga Groß-Gerau kommt es daher diesen Donnerstag zu einer Neuansetzung ihrer Begegnung mit der SG Trebur-Astheim. Anpfiff ist um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Trebur-Astheim.

Wie Klassenleiter und Kreisfußballwart Horst Feidner mitteilte, habe der Schiedsrichter im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams am 3. April „einen spielentscheidenden Regelverstoß begangen, indem er einen Spieler der SKG Bauschheim in der Nachspielzeit ohne vorherige Verwarnung mit einer Zehn-Minuten-Zeitstrafe belegte“. Am Ende hatte Trebur-Astheim mit 3:2 die Oberhand behalten. Bauschheim legte Einspruch ein, dem nun die Wiederholung des Spiels folgt. Die Berufung der SG Trebur/Astheim wurde vom Verbandssportgericht abgewiesen.

Fupa.net 24.5.2022, Gabi Wesp-Lange

Sieben Tore binnen 13 Minuten bei Rüsselsheimer Erfolg gegen Trebur-Astheim +++ Verärgerung bei der SG

Ein Spitzenspiel, das seinen Namen verdient hatte, erlebten die Zuschauer bei Hillal Rüsselsheim. Die Gastgeber besiegten in der Kreisliga A die SG Trebur-Astheim nach einer verrückten Schlussphase mit 6:2 – zur Pause hatte es noch 0:0 gestanden.

Bis zuletzt war es unsicher, ob die Partie des Tabellenzweiten aus Rüsselsheim gegen den Tabellendritten Trebur auch wirklich stattfinden könne. Einige Corona-Infektionen waren von der SG gemeldet und um eine Spielverlegung gebeten worden. Doch am Ende fand das Spiel wie geplant statt. „Eigentlich ist es ein Skandal. Wir haben in so einer wichtigen Partie die halbe zweite Mannschaft auf dem Platz“, schimpfte Treburs Trainer Dennis Verzay, während auch Hillal bestätigte, dass die Partie kurz vor der Verlegung gestanden habe.

Doch die dezimierten Treburer, die viele junge Akteure im Kader aufgeboten hatten, machten ihre Sache gut und boten den Rüsselsheimern Paroli. Beide Mannschaften führten die Partie sehr intensiv und so gab es auch immer wieder Verletzungsunterbrechungen. Dabei war es ein Aufeinandertreffen zweier verschiedener Spielphilosophien. Während Hillal immer wieder versuchte, mit kurzen Pässen durchzukommen, setzten die Gäste auf schnelles Umschaltspiel und lange Pässe. Während Treburs Abwehr früh störte und den Gegner immer wieder daran hinderte in Strafraumnähe zu kommen, agierte auch Hillal aggressiv und eroberte so den Ball meist schnell. So blieben echte Torchancen zunächst Mangelware, wobei die Gäste die besseren Chancen hatten. Problematisch für Trebur jedoch, dass der junge Felix Metzger teils überfordert wirkte, sich oft nur mit Fouls zu helfen wusste und vorsichtshalber bereits in der 30. Minute vom Platz geholt werden musste.

In der zweiten Hälfte kommt die SG auf

In der zweiten Hälfte tauchten die Treburer immer häufiger vor dem Tor der Gastgeber auf. In der 56. Minute traf Yannick Fuchs mit einem Fernschuss nur die Latte, die beste Chance bis dahin. Nur zwei Minuten später wurde SG-Torwart Benjamin Pommer auf der Gegenseite geprüft und konnte sich auszeichnen. Doch dann wachte Hillal auf und drängte erneut in Richtung des gegnerischen Strafraums, während den Treburern langsam die Kräfte schwanden.

Talib Sardiki war es schließlich, der in der 61. Minute das 1:0 erzielte und die Rüsselsheimer erlöste. Doch auch wenn Hillal besser war, steckte Trebur nicht auf und kam in der 77. Minute durch den sehenswerten Schuss von Yannick Fuchs zum Ausgleich. Nur wenige Minuten später war es erneut ein Treburer Distanzschuss, den Torwart Najim El Ghazouani mit den Fingerspitzen um den Pfosten drehte.

Schlussphase hat es in sich

Die Schlussphase hatte es dann in sich. Bilal Benali zog in der 80. Minute einfach ab und sorgte für Jubel bei den Gastgebern, Jakob Nies traf jedoch keine 120 Sekunden später zum 2:2. Doch erneut waren kaum 90 Sekunden vergangen, da jubelten die Gastgeber – Benali hatte getroffen. Per Hand klärte ein Treburer Sekunden vor dem Schlusspfiff auf der Linie, den fälligen Elfmeter verwandelte Mohames Jemi zum 4:2, Benali und Oussama Alhaddouti legten sogar noch nach. „Ein verdienter Sieg. Meine Mannschaft hat mehrfach Charakter gezeigt und das Spiel noch gewonnen“, sagte Trainer Said Benhadj.

FuPa.net 10.4.2022, Marc Schüler

 

SCA spendet für Werner Finger
da. ASTHEIM - Viele Jahre war Werner Finger junior aktiver Fußballer. Außerdem engagierte er sich im Vorstand des Astheimer Sport-Clubs, unter anderem war er zwei Jahre Vorsitzender des Vereins, zwölf Iahre stellvertretender Vorsitzender, Jugendtrainer und „Mädchen für alles“. Während der Jahreshauptversammlung des SCA 2003 erlitt er einen Schlaganfall, von dem er sich bis jetzt nicht richtig erholen konnte. Die Alten Herren (AH) des Vereins setzten deshalb die Idee einer Benefizveranstaltung - ein AH-Turnier - für Werner Finger junior Ende Mai 2008 in die Tat um. Organisiert wurde das Ereignis von Stefan Dohle und Bernd Erben.
Der Erlös aus dem Turnier, private Spenden und Spendender Jugendabteilung sowie des
SCA ergaben zusammen die Summe von 1 000 Euro. Einen Spendenscheck in dieser Höhe überreichte Bernd Erben nun Werner Finger junior und dessen Ehefrau im Beisein weiterer AH-Spieler auf dem neuen Astheimer Kunstrasenplatz.
Finger soll sich damit eigene Wünsche erfüllen können, lautete der Tenor der Vereinskameraden. Möglicherweise finanziert Werner Finger davon weitere Reha-Maßnahmen - zumindest wurde dies ins Gespräch gebracht.
Main-Spitze 7.08.2008 - Renate Denker
Neuer Look für das „Sport-Casino“
SC Astheim plant den Umbau seines Vereinsheimes / Heftige Kritik an der Gemeinde
da. ASTHEIM - Das Vereinsheim des Astheimer Sport Clubs soll modernisiert und
aufgestockt werden. Die ehrgeizige Planung, die bereits im nächsten Jahr realisiert werden könnte, wurde in der Jahreshauptversammlung vorgestellt und für gut befunden. Erklärtes Ziel ist die Erhöhung der Attraktivität und Funktionalität des in die Jahre gekommenen „Sport-Casinos“.
Mit dem Umbau will man zeitgemäße Kabinen für Spieler und Schiedsrichter und endlich auch innen liegende Toiletten für die Gaststätte schaffen. Erneuert werden soll zudem der Gastronomiebereich. Im Obergeschoss soll Platz für die Vereinsverwaltung sowie ein Mehrzweckraum für Gymnastik und andere Veranstaltungen entstehen.
Für die Aufstockung hat man sich entschieden, weil eine Erweiterung in der Fläche wegen
des Retentionsgebietes nicht möglich ist. Finanziert werden sollen die Baukosten von mind. 230000 Euro durch eine sukzessive Anhebung der Mitgliedsbeiträge um 50 Cent in
den Iahren 2004 bis 2007. Außerdem setzt der Vorstand auf das tatkräftige Engagement der Mitglieder und möchte durch Eigenhilfe 50 000 Euro beisteuern. Zudem hofft der Verein auf öffentliche Zuschüsse in Höhe von 41 000 Euro und sonstige Mittel von 9 000 Euro. Die dann noch fehlenden 130 000 Euro will man durch Bankfinanzierung mit einer
Bürgschaft durch die Gemeinde Trebur bekommen.
Seit einem Jahr beschäftige sich der Vorstand des 465 Mitglieder großen Vereins schon
mit der Umbauplanung, berichtete stellvertretender Vorsitzender Matthias Schmidt.
Bis Herbst könnte die Planung, über den Winter die Finanzierung abgeschlossen sein, so
dass man im Sommer 2004 den Umbau beginnen und innerhalb von sechs Monaten realisieren könnte. Bliebe man in diesem Zeitfenster, müsste das Sportlerheim nur einen Monat geschlossen bleiben.
Vorsitzender Werner Finger jun. zog in seinem Rückblick eine positive Bilanz. Auch im
Jugendbereich könne es nicht besser laufen. Nur die aktiven Fußballer machten große Sorgen. Erfreulich nannte er die Gründung einer Bauch/ Beine/Po-Gruppe, die von Stefanie Maar geleitet wird. In geordneten Bahnen läuft die Karateabteilung und mit Spaß spielen die Volleyballer.
In diesem Zusammenhang kritisierte Finger Überlegungen der Gemeinde, Sportanlagen an auswärtige Vereine unterzuvermieten. Schon jetzt gebe es zu Wenig freie Kapazität.
Ohne Antwort von der Gemeinde sei bislang auch der im vorigen August gemachte Vorschlag des SCA, bei einem jährlichen Treffen mit den Ortsvereinen Hallentermine und
Übungszeiten abzustimmen.
Wenig getan habe sich bis dato auch auf den im ]uni 2002 bei der Gemeinde gestellten Antrag auf Verlängerung der Erbbaupacht.
Main-Spitze 2003 - Renate Denker
Bild Renate Danker

Angezogene Handbremse reicht sogar für ein 1:1

Echo Online 09.06.2015

Fussball-Relegation - Astheim für B-Liga qualifiziert, aber SKV II legt Protest ein.

Der SC Astheim spielt nach dem momentanen Stand in der kommenden Saison in der Fußball-Kreisliga B Groß-Gerau, die SKV Mörfelden II muss auf einen Aufstieg des VfB Ginsheim II am heutigen Mittwoch in die Kreisoberliga hoffen, um den Sturz in die C-Liga zu verhindern.

Astheim. Im zweiten Relegationsspiel kamen die Astheimer auf eigenem Platz zu einem 1:1 (1:1)-Unentschieden. Das reicht eigentlich aus, da nach dem Einsatz des nicht spielberechtigten Marc Minger nach einer Klassenleiter-Entscheidung das Hinspiel mit einer 0:3-Niederlage aus Sicht der SKV gewertet worden war. Sportlich gesehen hatte Mörfelden das Hinspiel mit 2:1 gewonnen.


Vor rund 400 Zuschauern auf dem Astheimer Sportplatz entwickelte sich am Montagabend keineswegs ein packendes Finalspiel. "Das war eine schlechte Partie meiner Mannschaft, weil wir fest davon überzeugt waren, dass wir durch das 3:0 bereits aufgestiegen waren", räumte der scheidende Spielertainer Markus Pöltl ein. Auch Mörfeldens Spielausschuss-Vorsitzender Willi Zwilling sah ein schwaches Spiel, wobei für die SKV-Verantwortlichen keineswegs klar gewesen sei, dass Minger nicht spielberechtigt gewesen sei. Aus diesem Grund hätten die Mörfelder Protest gegen die Wertung eingelegt. Insgesamt spielte Astheim mit dem 3:0 im Rücken sehr verhalten auf, jedoch vermisste Pöltl bei den Gästen den unbedingten Willen, die Begegnung noch zu drehen. So seien die Astheimer zu selten in der Lage gewesen, aus der optischen Überlegenheit heraus Chancen zu erzwingen, bemängelte Pöltl. Im ausgeglichenen ersten Abschnitt hatte die Begegnung aus Sicht der Platzherren noch recht vielversprechend begonnen. Als Norman Harth mit einem Kopfball den Pfosten traf, bugsierte Elias Achilles (11.) den Ball zum Astheimer 1:0 über die Linie. Doch schon wenig später unterlief Rene Falkenhainer ein Eigentor und ermöglichte den Mörfelder Ausgleich. Danach verstanden es die Gastgeber selten, Kapital aus ihrer Überlegenheit zu schlagen. Astheim agierte zu verhalten, Mörfeldens Versuche beschränkten sich auf hohe und weite Bälle in die gegnerische Hälfte.

Nach Wiederanpfiff verflachte die Begegnung zusehends, denn Astheims "angezogener Handbremse", so Pöltl, konnten die Mörfelder nichts entgegensetzen. In der Schlussphase wurden die SKV-Akteure Mick Mathes (62.) und Philipp Braus (75.) noch mit Gelb-Roter-Karte des Feldes verwiesen, doch auch gegen neun Mörfelder gelangen den Astheimern keine weiteren Treffer mehr.

 

SCA Sommerfest 2015 - Welkebach rockte Astheim


SC Astheim feiert gut besuchtes Sommerfest.

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen von 38 Grad und mehr war das Sommerfest 2015 des SC Astheim, das am Samstag, dem 4. Juli, stattfand, gut besucht.

Zwar waren zu Beginn der Veranstaltung um 15:00 Uhr kaum Besucher auf dem Sportgelände anwesend, auch ein geplantes kleines Fußballturnier mit vier Hobbymannschaften ließ man wegen der zu starken Sonneneinstrahlung verständlicherweise ausfallen, doch je mehr die Sonne sich erbarmte und die Zeit bis zum Abend fortschritt, füllte der Platz sich zusehends.

Für Stimmung sorgte dann ab 20:30 Uhr, als besonderes Highlight des Tages, die aus dem Raum Wörrstadt stammende Oldie-Band "Welkebach" mit bekannten musikalischen Hits aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren, sowie mit Stücken die bis in die musikalische "Neuzeit" hineinreichen.

Also ein breit gefächertes Repertoire für Jung und Alt, von ACDC, Led Zeppelin, Prince mit "Purple Rain", den Kinks, Creedence Clearwater Revival (CCR) mit "Proud Mary" und vielen mehr bis kurz vor Ende des Auftritts, als die Stimmung mit "I can´t get no satisfaction" von den Stones auf dem Höhepunkt war.

Trotz der hohen Temperaturen und der in den Abendstunden einsetzenden Mückenplage kam das Fest auch aus kulinarischer Sicht (mit Steaks u. Würstchen vom Grill) bei den Besuchern sehr gut an.

 

Sommerfest des Sportclubs Astheim

Main-Spitze, 06.07.2015 - Von Renate Danker

ASTHEIM - Das Sommerfest des Sportclubs Astheim (SCA) beschränkte sich anders als geplant nur auf den Abend. Schuld daran war die große Hitze mit annähernd 40 Grad Celsius im Schatten. Das Fest hatte eigentlich mit einem Fußballturnier eingeleitet werden sollen. Ab 15 Uhr sollten vier Hobby-Fußballmannschaften auf dem Kleinfeld gegeneinander antreten. Doch auf dem Platz wurden zu dieser Zeit 62,5 Grad Celsius gemessen und Vorsitzender Michael Mundschenk sagte deshalb den sportlichen Kräftevergleich ab.

Zeitgleich sollte auch ein Kinderschminken angeboten werden, doch die Buben und Mädchen suchten wahrscheinlich Abkühlung im Freibad.

Kühle Cocktails

Am frühen Abend füllte sich dann aber das Gelände neben dem Sportplatz, wo eine Bühne für die Livemusik mit den "Welkebachs", Pavillons und Getränkestände aufgebaut waren; darunter ein Stand, an dem es passend zum Sommer Cocktails gab. SCA-Chef Mundschenk zeigte sich mit dem Besuch hoch zufrieden und freute sich, dass der Verein seinen Mitgliedern etwas Besonderes bieten konnte und die Musik bis nachts um 1 Uhr spielen durfte. Für das leibliche Wohl gab es Gegrilltes und gegen 22.30 Uhr ließen sich etliche Besucher auch noch Kaffee und Kuchen schmecken.

Rund 30 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Die Vorbereitungen für das Fest hatten eine Woche in Anspruch genommen. Die Bühne, die von der Gemeinde ausgeliehen wurde, kostete 235 Euro Gebühr. Hätte der SCA sie nicht selbst aufgebaut, wären weitere 100 Euro zu zahlen gewesen.

 

Sport-Club Astheim lockt mit südländischen Flair

29.05.2012 Main-Spitze - ASTHEIM

(da). Mit einem Umtrunk samt Leckereien für den Gaumen feierte der Sport-Club Astheim (SCA) das Ende der Neugestaltung seiner Vereinsgaststätte „Sport-Casino“. Im Oktober 2011 hatten sich die Verantwortlichen um die Vorsitzenden Michael Mundschenk und Sascha Engelmann zusammengesetzt und einen Plan entwickelt, wie man die in die Jahre gekommene Vereinsgaststätte umgestalten könnte. Am Ende war es ein rundes Dutzend Männer, die tatkräftig in die Hände spuckten, um die Arbeiten zu stemmen.

Engagierte Alte Herren

Die meisten von ihnen gehörten übrigens der Abteilung Alte Herren an. Unterstützt wurden sie dabei von zwei Firmen, die auf Fenster und Heizung spezialisiert sind. Die neuen Fenster entsprechen den modernen Anforderungen an Sicherheit und Energie. Bei der Heizung wurden neue Leitungen verlegt und neue Heizkörper installiert.

Weil auch das Mobilar unmodern, die Stühle und Bänke total ausgessen und verqualmt waren, musste auch dieses erneuert werden. „Das Ambiente muss stimmen“, beschreibt Engelmann die Leitline, der man folgte. Weil man während der Sanierungsphase das Vereinsheim nicht schließen wollte, wurde jeden Samstag von acht bis 14 Uhr und montags von 17 bis 22 Uhr geschuftet. Nach Fastnacht wurde noch gestrichen und der Boden neu gefliest.

Die neuen schwarz-braunen Tische, die Lederbänke und die in hellem Beige gehaltenen Stühle, die dem Raum jetzt ein südländisches Flair verschaffen, hat der Verein aus eigenen Mitteln angeschafft. Komplettiert wurde alles mit neuen Lampen und einem neu gefliesten Tresen. Wände und Boden sind im Farbton Terrakotta gehalten.

Bleibt Fußballer-Kneipe

Dem Ziel, weiterhin eine Fußballer-Kneipe zu sein, in der sich aber auch alle anderen Leute wohlfühlen, ist man mit der Renovierung auf den Punkt nahe gekommen. Investiert wurden rund 3000 Stunden Arbeit der ehrenamtlichen Helfer und ein zinsloser Kredit, den man von der Brauerei erhalten hat. Dass sich Arbeit und Mühe gelohnt haben, ist jetzt schon klar. Bereits in den ersten Wochen kamen Gäste wieder, die man schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte. Geschätzt werde vor allem die strikte Einhaltung des Rauchverbots in der Gaststätte. Mundschenk und Engelmann bedankten sich bei den Helfern, die am 23. Juni noch mal zu einem eigenen Essen auf den Sportplatz eingeladen werden.

Renoviertes Sport-Casino Michel Mundschenk, Sascha Engelmann

 

SC Astheim steigt auf

FC Leeheim siegt 1:0, kann das 2:4 aus dem Hinspiel damit aber nicht wettmachen

Der SC Astheim steigt in die Kreisliga A Groß-Gerau auf. Nach dem 4:2-Heimerfolg konnte sich der SCA am Mittwochabend beim FC Leeheim eine 0:1 (0:0)-Niederlage erlauben, um als Verlierer trotzdem der große Sieger zu sein.

In der ersten Hälfte war der Druck auf Leeheimer Seite noch nicht so hoch und es gab hüben wie drüben wenige Torchancen. Das sollte sich nach der Pause ändern. Astheims Pressesprecher Stefan Ruhland berichtete von vier hochkarätigen Torchancen der Gäste, denen jedoch kein Treffer gelingen wollte. Stattdessen ging der FC Germania vor etwa 300 Zuschauern in der 75. Minute durch Patrick Lange in Führung und warf fortan alles nach vorne. „In den letzten fünf Minuten wäre ich beinahe gestorben“, kommentierte Ruhland die Spannung in der Partie. Doch den Leeheimern, vor zwei Jahren dank glücklicher Fügungen aufgestiegen, war Fortuna diesmal nicht wieder hold.

Der SC Astheim, erst vor zwei Jahren von der C- in die B-Liga aufgerückt und seither von Trainer Rüdiger Lukas nach vorne gebracht, begann nach dem Ende der Partie direkt mit seiner Aufstiegsfeier. Und Pressesprecher Stefan Ruhland war gespannt, ob und was der Vergnügungsausschuss bereits für gestern Abend vorbereitet hatte oder was sich in den nächsten Tagen spontan so alles ergibt.

 

SC Astheim ist A-Klassig.

Nachdem am vergangenen Mittwoch der Schiedsrichter abgepfiffen hatte, brachen alle Dämme bei Spielern, Trainer, Spielausschuss, Vorstand und den unzähligen mitgereisten Fans. Nach einem überzeugenden 4:2 Sieg im 1. Relegationsspiel reichte den SC Männern im Rückspiel sogar eine knappe 0:1 Niederlage in Leeheim um nach über 12 Jahren wieder in die A-Liga Groß-Gerau aufzusteigen.

Der Jubel kannte keine Grenzen, noch auf dem Platz wurden einige Kisten Bier in Windes Eile geleert, die doch organisierten Aufstiegsshirts übergestreift und mit den Fans gefeiert. Ungeduscht und siegestrunken bestiegen Trainer und Mannschaft gegen 21.30 Uhr eine extra für den Aufstieg von der Hessenaue organisierte “Rolle”, die Mannschaft vom Leeheimer Sportplatz an die Party-Lokation Sportcasino fuhr. Dank gebührt hier Philipp Lukas und unserem Krawadde-Peter sowie unserem Hessenauer Fahrer Thorsten Roos. Ein Autokorso von über 2 km schlängelte sich durch Geinsheim, Trebur und Astheim und am Sportcasino wurde die Mannschaft mit Pyrotechnik und sehr zur Freude des Trainers auch mit 23 Böllern erwartet. Mit Fug und Recht läßt sich sagen, “das war Begeisterung pur, fast südamerikanische Verhältnisse . ”Bis in die Morgenstunden wurde frenetisch gefeiert und nach einer kaum nennenswerten Ruhepause ging es zum Frühschoppen an den Oberwiesensee. Weitere Festivitäten schlossen sich bis zum Wochenende an.

 

Saisonrückblick 2017/2018 und Ausblick

Von Rüdiger Lukas 12.06.2017

Trotz aller Euphorie über den Aufstieg gilt es im Rückblick, die Saison sachgemäß einzuordnen. Nach einer überragenden Hinrunde mit 41 Punkten nahm man sich zu Beginn der Rückserieeine "Auszeit" von 3 Spielen, die allesamt verloren wurden. Die miserable Wintervorbereitung zeigte Wirkung. Zum Glück konnte Ende März auf den Pfad der Tugend zurückgefunden werden. Mit 5 Siegen in Serie konnte der Relegationsplatz gehalten werden. Doch mit demUnentschieden in Wolfskehlen und der Niederlage gegen Groß-Gerau rückte auch der 2. Platzin weite Ferne. Dazu war Germania Gustavsburg im Jahr 2017 zu stark und man musste davonausgehen, dass das Team von der Mainspitze – inzwischen Tabellenzweiter - keinen Punkt mehr abgeben würde. Aber aufgrund des Nichterfüllen des vorgeschriebenen Schiedsrichtersolls bekam Germania Gustavsburg 3 Punkte abgezogen, was den SC Astheim wieder – mit einem Punkt Vorsprung - auf den Relegationsplatz katapultierte. Die letzten 3 Saisonspiele wurden mehr oder weniger souverän gewonnen, sodass die Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den FC Leeheim mit dem bekannten Ausgang erreicht wurden. Der Aufstieg ist ganz klar eine große Teamleistung des ganzen Vereins.

Vorstand, Spielausschuss, Trainer-Team, beide Aktivenmannschaften, unsere große Fan-Schar und der eine oder andere Gönner haben alle einen Beitrag zum Erreichen unseres großen Ziels beigetragen. Jetzt gilt es, die Weichen für die A-Liga Saison zu stellen. Dazu gehört eine sehr gute Vorbereitung mit Hingabe, höchster Disziplin und einem maximalen Spaßfaktor. Die meisten A-Liga Vereine sind personell und finanziell um Lichtjahre besser aufgestellt als der SC Astheim, dennoch setzen wir auf unseren Gegenentwurf - das Projekt Astheim.

Rüdiger Lukas

 

Manche sehen ihre Existenz gefährdet

Sportvereine sollen sich an Kosten für die Bewirtschaftung der Anlagen beteiligen

Eine finanzielle Beteiligung an den Bewirtschaftungskosten zum Erhalt der Sportstätten der Gemeinde hatte die Gemeindevertretung bei den Beratungen zum Haushaltssicherungskonzept beschlossen. Monika Deja und Stefan Kasseckert erläuterten am Mittwochabend in der Ausschusssitzung den Entwurf.

TREBUR.

Gemeinsam mit Sportvereinen hatte es im vergangenen November einen Workshop gegeben, um einen Dialog herzustellen. Dabei wurde geklärt, was die Vereine leisten können, was die Fraktionen wollen und was die Verwaltung leisten müsse, sagte Kasseckert.

Auszuhandeln ist die Beteiligung der Sportvereine an der Großsporthalle und dem Sportplatz in Geinsheim, dem Stadion in Trebur und der Sporthalle in Astheim. Schon jetzt würden die Flutlichtkosten von den Vereinen übernommen. Nicht berücksichtigt wurden Stätten, die von Vereinen betrieben werden. Das sind der Kiebert-Platz in Geinsheim, der Sportplatz in Astheim und die Rote Erde in Trebur.

„Ziel ist, dass das Sportangebot als Bestandteil des Gemeinwesens erhalten wird“, sagte Kasseckert. Sport sei nicht nur Freizeitaktivität, sondern auch Gesundheitsförderung und Jugendarbeit. Kasseckert betonte, dass die Sportvereine dazu bereit seien, Eigenleistung anzubieten. Geprüft werden sollen auch Energiesparmaßnahmen.

Wichtig ist die jährliche Nutzungszeit

Kasseckert stellte den Entwurf des Beschlussvorschlags vor. Vereine, die die gemeindlichen Sportstätten nutzen, werden demnach ab 2015 an den Unterhaltungskosten für Sporthallen und Plätze beteiligt. Die Höhe richtet sich nach der tatsächlichen jährlichen Nutzungszeit, die mit Belegungsplänen erfasst wird. Berücksichtigt werden Schulsport, nichtsportliche Vereine sowie Veranstaltungen. Für Kinder- und Jugendarbeit fallen keine Gebühren an.

Die Bewirtschaftungskosten im Jahr 2013 bezifferte Kasseckert auf 184 000 Euro. „Eine hundertprozentige Umlegung ist nicht möglich“, stellte er fest. Daher sei beabsichtigt, die Kosten für Energie, Wasser, Heizung und Reinigung in Höhe von 51 000 Euro (2013) umzulegen. Die Vereine sollen stufenweise bis 2017 an die Beteiligung herangeführt werden. Für 2015 müssten demzufolge 50 Prozent der Kosten übernommen werden – das wäre eine Belastung von einem Euro pro Mitglied und Monat. Die Sporthallen der Gemeinde wurden 7485 Stunden genutzt, die Kreishallen 10 059 Stunden und die Sportplätze der Gemeinde 2181 Stunden. Insgesamt wurden in 8314 Stunden Kinder und Jugendliche trainiert. Teil des Beschlusses könnte sein, dass die Erlöse zweckgebunden für energetische Maßnahmen an den Sportstätten eingesetzt werden sollen, regte Kasseckert an.

Eigenleistungen sollen angerechnet werden

Erste Stellungnahmen der Vereine sind bei der Gemeinde eingegangen: Sie reichen von „Nachvollziehbarkeit“ über „Schulen sollten an den Kosten beteiligt werden“ bis hin zur „Gefährdung der Existenz einzelner Vereine“. Der VfH Astheim bedauerte, nicht auf eine Kreishalle zurückgreifen zu können und schlug vor, nur noch das Jugendtraining in der Gemeindehalle abzuhalten und den Erwachsenensport in eine Halle des Kreises zu verlegen. Der TV Trebur erinnerte daran, dass es etwas anderes sei, in einem Drittel einer Großsporthalle zu trainieren als in einer eigenen Halle. Der TV Trebur würde aber auch zum Training nach Astheim kommen. Zudem müssten Eigenleistungen der Vereine eingerechnet werden können. Die Idee des TV Trebur, im Gegenzug eine Verpflichtung der Gemeinde in den Vertrag aufzunehmen, die Sportstätten für den Wettkampfbetrieb in Ordnung zu halten, fand keine Zustimmung bei den Gemeindevertretern.

„Uns ist bewusst, dass wir uns beteiligen müssen“, sagte Gabi Sparkuhl vom TV Trebur. Sie sehe jedoch eine Schwierigkeit dabei, die Trainings-Stunden in den Kreishallen bei der Berechnung zu berücksichtigen. Sie regte deshalb an, eine „Kopfpauschale“ für die Vereine – beispielsweise für Mitglieder unter oder über 18 Jahren – zu prüfen. „Vielleicht wäre das gerechter.“ Die Resultate sollen jetzt mit den Vereinen diskutiert werden. Die CDU beantragt zudem zu prüfen, ob die Stadien in Trebur und Geinsheim in Erbpacht von den Vereinen übernommen werden können.

 

Drei Tage Spektakel beim SV 07 – Hallenfussball in Nauheim

Ab Freitag, dem 09.01.2015 ging das 33. Nauheimer Hallenfußballturnier für Aktive über die Bühne. Die auch als inoffizielle Kreismeisterschaft bekannte Veranstaltung ging erst am Sonntag gegen 18.30 Uhr zu Ende.

In der Georg-Schad-Halle traten wieder 20 Mannschaften an. Das Teilnehmerfeld war, so Turnierleiter Klaus Ehlenberger vom SV 07 Nauheim, „bunt gemischt, angefangen vom Hessenligisten Viktoria Griesheim, weiter mit den Verbandsligisten FCA Darmstadt und VfB Ginsheim, über den Spitzenreiter der Gruppenliga, den SV 07 Geinsheim, sowie den Kreisoberligisten SKV Büttelborn, Opel Rüsselsheim, VfR Groß-Gerau und DJK Flörsheim bis hin zu einigen Kreisligisten.“

Gespielt wurde wieder in fünf Vorrundengruppen a vier Mannschaften mit Partien am Freitag und Samstag. Dabei wurden die zehn Teams ermittelt, die am Sonntag in der Endrunde in zwei Gruppen die Finalisten ausspielten. Das Turnier fand wieder zu Ehren von Julius Schader statt. Der Verstorbene leitete 22 Jahre lang die Geschicke des SV 07.

Der Vorrundengruppe eins gehörten der FCA Darmstadt, Opel Rüsselsheim, der Rüsselsheimer Stadtmeister VfR und DJK Flörsheim an. In Gruppe zwei maßen sich die SKV Büttelborn, Italia Nauheim, SKG Wallerstädten und der SV 07 Nauheim II.

Der Gruppe drei gehörten der VfB Ginsheim, der VfR Groß-Gerau, der TSV Trebur und Italia Groß-Gerau an, während in der vierten Gruppe mit Hessenligist Viktoria Griesheim das ranghöchste Team zu finden war. Gegner der Viktoria waren Germania Eberstadt, Alemannia Königstädten und der SV 09 Flörsheim. In Gruppe fünf schließlich tummelten sich neben Ausrichter SV Nauheim der SV Geinsheim, der SC Astheim und Germania Gustavsburg.

Die Preise waren die gleichen wie in den vergangenen Jahren: Der Sieger erhielt 500 Euro und den Wanderpokal, der Zweite bekam 300, der Dritte 200, und der Vierte erhielt immerhin noch 100 Euro. Die Klubs auf den Plätzen fünf bis acht durften sich über je einen Ball freuen.

Außerdem wurden die drei besten Torschützen des Turniers geehrt.

Zeitplan:

Freitag: Vorrundenspiele der Gruppen eins und zwei von 18 bis 21.50 Uhr.

Samstag: Vorrundenspiele der Gruppen drei, vier und fünf von 13 bis 18.45 Uhr.

Sonntag: Endrunde in zwei Gruppen von 11 bis 16.50 Uhr; Halbfinals 17 bis 17.40 Uhr; Spiel um Platz drei: 17.45 Uhr; Finale: 18.02 Uhr.

 

Januar 2015, echo-online.de

 

Fußballvereine in Nauheim und Trebur warten noch auf den Weltmeisterschafts-Boom

Trebur 12.07.2014 - Main-Spitze, von Detlef Volk

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat bisher noch für keinen Mitgliederschub bei den Vereinen gesorgt. Hier trainiert die E1-Jugend des SV 07 Nauheim.

NAUHEIM/TREBUR - Millionen Menschen verfolgen derzeit vor dem Fernseher oder bei zahlreichen Public-Viewing-Angeboten die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Quote liegt sogar noch höher als vor vier Jahren. Eine direkte Auswirkung auf den Zulauf in den Fußballvereinen gibt es bisher allerdings nicht.

Bis jetzt habe ich da noch nichts festgestellt“, erklärt Michael Mundschenk. Der Vorsitzende des SC Astheim (SCA) hofft aber auf die Zeit nach den Sommerferien. Wenn die neue Saison startet, sind Aktionen mit Kindergarten und Grundschule geplant. Dann werde kräftig die Werbetrommel gerührt, erklärt Mundschenk. Das geschehe voraussichtlich Mitte September, einen genauen Termin gibt es noch nicht. Für den SCA wäre es nicht schlecht, wenn der Jugendbereich etwas mehr Zulauf hätte. Aktuell gibt es nur eine A- und B-Jugend und ein paar Kinder aus Trebur.

Bei den Fußballern vom Sportverein 1907 Nauheim ist ebenfalls von einer größeren Fußballeuphorie nichts zu spüren. „Das hat bisher kaum Auswirkungen“, erzählt Ned Kostro, B1-Trainer und Inhaber einer Fußballschule. Vor vier Jahren habe es dagegen einen deutlichen Boom gegeben, erinnert er sich.

Keine Euphorie

Der SV 07 schickt Jugendmannschaften aller Altersstufen ins Rennen. Trainiert wird im gesamten Sportpark auf den Rasen- und Kunstrasenplätzen. Beim FC Italia 1987 Nauheim, dem zweiten örtlichen Fußballverein, gibt es keine Jugendmannschaften.

Beim TSV 1905 Trebur sei derzeit ebenfalls alles ruhig, heißt es auf Nachfrage. Das führt der stellvertretende Jugendleiter Markus Löb allerdings auf die Jahreszeit so kurz vor den Sommerferien zurück. Da seien die Spielrunden abgeschlossen und die Saisonvorbereitungen noch nicht gestartet.

Die Auswirkungen bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land vor acht Jahren seien allerdings wesentlich deutlicher gewesen, fügt er an. Damals habe der TSV bei den Jüngsten acht Spieler gehabt. Die Gruppe sei dann innerhalb weniger Tage auf 30 angewachsen.

Zulauf gebe es zudem nur bei den jüngeren im Bambini-Bereich. Da werde nach den Sommerferien wieder aktiv Werbung gemacht, sagt Löb. Unterstützung erhält der TSV dann auch vom Fußballverband. Im Rahmen einer Weltmeisterschaft würden da einige Projekte gestartet. Als Beispiel nennt er die „Kindergarten-Weltmeisterschaft“. „Das ist sehr hilfreich für uns“, lobt er.

Einzig beim Sportverein 1907 in Geinsheim wird über einen regen Zulauf berichtet. Was nach Aussage von Jugendleiter Manfred Heizenröder aber weniger mit der Weltmeisterschaft in Brasilien, sondern mehr mit der guten Jugendarbeit im Verein zu tun habe. Denn der Zulauf halte bereits seit rund einem halben Jahr an. Derzeit werden in den jüngsten Altersklassen mehr als 30 Kinder trainiert. „Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein neues Kind im Training ist“, beschreibt er die für den Verein erfreuliche Situation. Das gelte aber nur für die Jüngsten, macht er deutlich. Denn Fußballer müssten früh anfangen. „Ein 15-Jähriger kommt nicht jetzt plötzlich zum Fußball spielen in den Verein, nur weil Weltmeisterschaft ist“, sagt Heizenröder. Da sei es für die Ausbildung auch fast schon zu spät.

In der Stadt oder dort, wo es einen Bundesliga-Verein gibt, könne die Situation vielleicht anders aussehen, vermutet der Jugendleiter. Euphorie herrsche trotzdem im gesamten Geinsheimer Verein. Das Endspiel am Sonntag wird gemeinsam auf der Carl-Bender-Sportanlage angesehen, vorher gibt es ab 18 Uhr ein Warm-up und die Möglichkeit zum Kicken.

 

Artikel in der „Main-Spitze“ vom 12.07.2014

 

Nur SCA bezahlt Nebenkosten selbst
28.03.2013 - ASTHEIM
UNGLEICHBEHANDLUNG Andere besser dran
(da). Eher zufällig ist der Sport-Club Astheim (SCA) darauf gestoßen, dass er der einzige Sportverein in der Großgemeinde ist, der seine Strom- und Abwasserkosten selbst trägt. Das berichtete Vorsitzender Michael Mundschenk bei der Jahreshauptversammlung. Herausgekommen sei diese Ungleichbehandlung, als er in einer Sitzung zur Haushaltskonsolidierung der Gemeinde gewesen sei. Sportvereine in Trebur und Geinsheim bekämen diese Kosten bezahlt, sagte er.
Der SCA bezahlte Strom und Abwasser seit seiner Gründung 1948, antwortete Mundschenk auf eine Frage von Norbert Hämel. Als er um einen kleinen Zuschuss für die Flutlichtkosten bei der Gemeinde
nachfragte, habe es geheißen, der Antrag laufe. Doch seit zwei Jahren habe er nichts mehr darüber gehört.
Finanziell gesund
Der SCA sei finanziell gesund und schuldenfrei, berichtete Kassierer Werner Finger. Da fixe Kosten, etwa für Energie, aber immer höher würden, könnte es sein, dass auch beim SC „die Luft dünner“ werde. In Bezug auf die Abgaben, die die Gemeinde von den Vereinen verlangen wolle, zeigte er sich aber zuversichtlich, dass das den SC nicht so hart treffe, weil Flutlicht, Wasser und Kanal bereits schon jetzt selbst finanziert würden.
Mundschenk erinnerte an die Teilnahme des SCA an der Kerb und der Fastnacht mit einem Motivwagen, den die Alten Herren (AH) bauten. Nach der Renovierung sei das „Sport-Casino“ mit einer schönen Feier wiedereröffnet und den am Umbau beteiligten freiwilligen Helfern bei einem Grillabend gedankt worden. Bei einem weiteren Arbeitseinsatz wurden Duschräume, Geräteräume und Sportplatz gereinigt.
Schwerpunkte der künftigen Arbeit sollen die Werbung neuer Mitglieder, die Rekrutierung von Personen, die Jugendliche betreuen sowie die Ausweitung des sportlichen Angebots sein.
Ehrenmitglieder
Einstimmig angenommen wurde der von Norbert Hämel gestellte Antrag, neue Ehrenmitglieder zu gewinnen. Gedacht ist an Mitglieder, die mehr als 25 Jahre im SCA sind und sich im und um den Verein verdient gemacht haben. Die genauen Kriterien soll der Vorstand festlegen.
Fußball
Von Sascha Engelmann hörte die Versammlung, dass der Aufstieg weiterhin das Ziel der 1. Mannschaft bleibe und in der neuen Saison erneut versucht werden soll, eine 2. Mannschaft zu etablieren.
Höhen und Tiefen sind auch im Jugendbereich zu verzeichnen.
Turnen/Gymnastk
Die Gruppe der Turner werde immer älter und deshalb stetig kleiner, berichtete Käthe Breideband.
GEWÄHLT
Vorsitzender: Michael Mundschenk;
Stellvertreter: Sascha Engelmann;
1. Kassierer: Werner Finger;
2. Kassierer: Michael Schmidt;
Geschäftsführerin: Bianca Mundschenk;
Beisitzer: Stefan Ruhland, Reinhard Stein, Thomas Finger, Käthe Breideband.

Im hohen Alter immer noch fit

Mit 84 Jahren noch Übungsleiterin beim SC Astheim

Käthe Breideband (84) leitet seit 40 Jahren Gymnastikgruppen beim SC Astheim / Nun soll Schluss sein

Von Charlotte Martin

TREBUR. Käthe Breideband ist 84 Jahre alt und leitet noch immer Gymnastikkurse beim Sportclub Astheim (SCA) an – und das schon seit 40 Jahren. Der Spaß, den sie hat, ermutigt andere ältere Damen, mitzumachen. „Wir kennen uns teils Jahrzehnte“, sagt Breideband. Mit Dehn- und Streckübungen geht es auch an diesem Morgen in der Halle der Astheimer Grundschule los. „Mein Motto lautet: Bewegung heißt Leben. Ohne Bewegung kein Leben. Endet die Bewegung, endet das Leben“, so Breideband. Bisweilen sporne sie Teilnehmerinnen mit diesen Worten an, weiterzumachen, sollte es mal schweißtreibend werden. „Früher habe ich mehr korrigiert, jetzt finde ich es schon gut, wenn ältere Frauen dabei bleiben. Wer Schmerzen hat, neigt ja dazu, die Krankheit zu pflegen statt sich zu bewegen“, meint sie. Ihre Gymnastikkurse seien eigentlich auch für Männer gedacht gewesen: „Männer tun sich damit schwerer – wer weiß, warum. Vor gut zehn Jahren waren ein paar dabei und die gemischte Gruppe hatte viel Spaß, aber dann blieb einer nach dem anderen wieder weg“, sagt Breideband. Oft sage sie zu den Frauen: „Bring doch deinen Mann mit“ oder: „Bring deinen Nachbarn mit“, aber die Antwort laute stets: „Ei, der will doch nicht.“ Als Übungsleiterin kam Breideband im Jahr 1980 zum SC Astheim, es habe sie der damalige, mittlerweile verstorbene Vereinsvorsitzende
Norbert Hämel angesprochen, ob sie nicht in der Gymnastikabteilung Kurse anleiten wolle. Spezielle Qualifizierungen kamen hinzu, sodass der SCA um 2001 gar das Siegel „Sport pro Gesundheit“ verliehen bekam.
Geboren in Hanau, kam Breideband als Mädchen mit den Eltern, die bei Opel arbeiteten, nach Rüsselsheim. „Ich ging noch brav an Muttis Hand, da war ich schon beim Kinderturnen. Ich war ein lebhaftes Kind. Wenn es regnete und ich nicht raus durfte, war ich traurig.“ 25 Jahre habe sie als Teilnehmerin Sport in der Turngemeinde Rüsselsheim gemacht, es folgten Lehrgänge und Übungsleiterlizenzen. Auch bei der TuS Rüsselsheim und in kleinem Rahmen der Wicherngemeinde habe sie Kurse geleitet. „In Rüsselsheim habe ich 1959 geheiratet, meinen Mann hatte ich beim Sport kennengelernt – er spielte Handball“, erzählt sie. Zwei Kinder hatte das Paar, das bald in ein Häuschen nach Astheim umzog, wo Breidebands Engagement beim SCA begann. Breideband sagt, sie könne sich ein Leben ohne Sport nicht vorstellen. Privat trainiere sie mehrmals wöchentlich seit 1995 in einem Sportstudio und im Sommer sei sie jeden Morgen im Treburer Freibad: „Ich schwimme konzentriert eine halbe Stunde. Der Körper hat im Wa sser nur ein Siebtel des Gewichts, alle Bewegungen sind leicht – das tut so gut.“

Doch als Übungsleiterin beim SCA soll Ende Dezember Schluss sein. Warum? „Eine Frau aus meinem Kurs sagte: Käthe, mit 44 Jahren hast du bei uns angefangen – das sind jetzt 40 Jahre. Ich hatte das nie nachgerechnet. Aber ich finde: 40 Jahre sind genug“, sagt Breideband. Klar ist jedoch: Sie selbst wird in Bewegung bleiben.

Groß-Gerauer Echo, 4.11.2021 - Von Charlotte Martin

 

HFV setzt alle Spiele bis Ostern ab

Allgemeines: Ausschuss für Spielbetrieb veranlasst Absage bis zum 10. April 2020 / Trainingsbetrieb soll auch eingestellt werden

Der Hessische Fußball-Verband hat aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr mit dem Coronavirus entschieden, den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen - von der Hessenliga bis in die untersten Klassen - vorerst bis einschließlich Karfreitag, den 10. April, einzustellen.

Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen komplett. Die Vereine sind zudem aufgerufen, den Trainingsbetrieb in dieser Zeit auszusetzen. Dies erklärten die jeweils verantwortlichen Ausschussvorsitzenden Jürgen Radeck (Vorsitzender des Verbandsausschusses für Spielbetrieb und Fußballentwicklung), Prof. Dr. Silke Sinning (Vorsitzende des Verbandsausschusses für Frauen- und Mädchenfußball) und Carsten Well (Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses) in Abstimmung mit dem Präsidium des Hessischen Fußball-Verbandes im Rahmen einer Telefonkonferenz am heutigen Nachmittag.

Alle Institutionen, Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, ihren Beitrag dazu zu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und somit vor allem die älteren und gesundheitlich belasteten Mitbürgerinnen und Mitbürger so gut wie möglich zu schützen sowie damit die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems zu unterstützen. Der Hessische Fußball-Verband hat sich zu dieser drastischen Maßnahme entschieden, um konsequent im Sinne unserer gesellschaftlichen Verantwortung handeln. Uns ist durchaus bewusst, dass dies einige organisatorische Umstände mit sich bringen wird und wir bauen dabei auf das Verständnis unserer hessischen Fußball-Familie. Wir hoffen, dass wir nach der genannten Zeitspanne die Saison mit Hilfe von Nachholspielen regulär zu Ende bringen können“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

 

Hessischer Fußball-Verband lässt Spielbetrieb ruhen

12. März 2020 · 01-HFV · von: mag

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr mit dem Coronavirus entschieden, den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen - von der LOTTO Hessenliga bis in die untersten Klassen - vorerst bis einschließlich Karfreitag, den 10. April 2020, einzustellen.

Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen komplett. Die Vereine sind zudem aufgerufen, den Trainingsbetrieb in dieser Zeit auszusetzen.

Dies erklärten die jeweils verantwortlichen Ausschussvorsitzenden Jürgen Radeck (Vorsitzender des Verbandsausschusses für Spielbetrieb und Fußballentwicklung), Prof. Dr. Silke Sinning (Vorsitzende des Verbandsaus-schusses für Frauen- und Mädchenfußball) und Carsten Well (Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses) in Abstimmung mit dem Präsidium des Hessischen Fußball-Verbandes im Rahmen einer Telefonkonferenz am heutigen Nachmittag.

„Alle Institutionen, Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, ihren Beitrag dazu zu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und somit vor allem die älteren und gesundheitlich belasteten Mitbürgerinnen und Mitbürger so gut wie möglich zu schützen sowie damit die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems zu unterstützen. Der Hessische Fußball-Verband hat sich zu dieser drastischen Maßnahme entschieden, um konsequent im Sinne unserer gesellschaftlichen Verantwortung handeln. Uns ist durchaus bewusst, dass dies einige organisatorische Umstände mit sich bringen wird und wir bauen dabei auf das Verständnis unserer hessischen Fußball-Familie. Wir hoffen, dass wir nach der genannten Zeitspanne die Saison mit Hilfe von Nachholspielen regulär zu Ende bringen können“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

 

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Frischer Wind für Astheimer Sportclub


01.04.2011 – ASTHEIM (da)

HAUPTVERSAMMLUNG 2011 - Michael Mundschenk neuer
Vorsitzender / Mitgliederzahl weiter rückläufig

(da). Nach zehn Jahren an der Spitze des Astheimer Sportclubs stellte sich Vorsitzender Matthias Schmidt nicht mehr für das Amt zur Verfügung. In den sechs Jahren als Vorsitzender und vier als Stellvertreter habe es für den Verein gute und schlechte Zeiten
gegeben, resümierte Schmidt, der bekannte, „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ zu scheiden. Weil er aber glaube, dass frischer Wind in den SCA gehöre, sollten andere nunmehr die Geschicke leiten.
Schmidt erinnerte daran, dass die Fußballer derzeit auf dem 3. Platz der C-Kreisliga spielen. Mit viel Spaß habe man am Festnachtumzug teilgenommen, die Rolle sei von den Alten Herren gebaut worden.

Viele Probleme gebe es immer wieder mit dem in die Jahre gekommenen Vereinsheim. Fünf Mal habe man die Toiletten gangbar gemacht. Ähnliche Probleme gebe es mit Duschen und Heizung. „Wir werden investieren müssen, damit das wieder funktioniert“, kündigte Schmidt an.
Die Zahl der Mitglieder, derzeit sind es 342, sei weiterhin rückläufig - ein Umstand, den alle anderen Vereine auch hätten.
Mitglieder würden sterben, wegziehen, ins Seniorenheim gehen oder mit dem Sport aufhören. Für viele Menschen sei es zudem offenbar schöner, Geld für das Fitness-Studio auszugeben. Er selbst glaube aber fest daran, dass Vereine auch weiterhin wichtige Pfeiler für das gemeindliche Leben seien.

Schmidt bedankte sich bei allen, die sich in den zehn vergangenen Jahren für den SCA engagierten und hoffte, dass das auch noch lange so bleibe.

Die Kasse schloss im vergangenen Jahr mit einem kleinen Minus von 180 Euro ab. Es sei schwer, mit so knappen Mitteln zu wirtschaften, sagte Kassierer Werner Finger, dennoch sei der SCA schuldenfrei und habe keine Kredite laufen. In diesem Zusammenhang betonte er auch, dass kein einziger Fußballspieler des SCA bezahlt werde.

Außer Fußball wird beim SCA auch Gymnastik, Nordic Walking und Jazzgymnastik angeboten. Fried Geisler ist neuer Jugendleiter, weil Gela Schmidt ihr Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellte.

Die Aktiven freuen sich über drei Nachwuchsspieler aus der Jugendabteilung. Freude herrscht auch über die B-Jugend, die ungeschlagen Kreispokalsieger wurde.

Aus der Versammlung heraus wurde die fehlende Öffentlichkeitsarbeit moniert, die der Vorstand einräumte.

 

VORSTAND:

Erster Vorsitzender Michael Mundschenk;

Stellvertreter: Sascha Engelmann;
Kassierer: Werner Finger;

Zweiter Kassierer: Matthias Schmidt;

Geschäftsführerin: Bianca Christ.

Beisitzer:

Jürgen Raab (Bau),

Thomas Finger (Mitgliederverwaltung),

Reinhard Stein (Internetauftritt),

Käthe Breideband (Gratulation zu runden Geburtstagen).

 

Reform im Kinderfußball ab 2024

DFB-Bundesjugendtag beschließt Umstellung auf kleinere Mannschaften und Mini-Tore für G- bis E-Jugend

Frankfurt. Immer wenn Ronny Zimmermann sich versichern will, wie es an der Basis im deutschen Fußball aussieht, schaut der für Kinder- und Jugendfußball zuständige Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei seinem Heimatverein VfB Wiesloch vorbei. Dort, wo der 60-Jährige selbst spielte, haben sie auch mit den neuen Spielformen für die Jüngsten experimentiert, die traditionell geprägten Fußballfreunden wie eine Revolution vorkommen: Spielenachmittage und Festivals ersetzen die Punktspiele. Gespielt wird im Zwei-gegen-Zwei, Drei-gegen-Drei oder Vier-gegen-Vier auf Mini-Tore. Zimmermann hat bei den neuen Spielformen nicht in die Gesichter der Trainer oder Eltern geschaut, sondern die Kinder beobachtet: „Die hatten Spaß. Und darum geht’s!“

 

Nach einem einstimmigen Beschluss beim DFB-Bundesjugendtag vom vergangenen Wochenende soll auf dem DFB-Bundestag am 11. März der Beschluss für die Reform gefasst werden. Im Kern spielen von der G- bis zur E-Jugend dann kleinere Mannschaften auf kleineren Spielfeldern. Das soll mehr Ballkontakte und mehr Erfolgserlebnisse bringen. Der herkömmliche Wettbewerb mit Tabellen entfällt.

500.000 Spieler betroffen

Deutschland will jenen Status quo schaffen, der in der Schweiz, Niederlanden oder Dänemark längst üblich ist, um die Bolzplatzmentalität zu fördern. Betroffen sind bundesweit deutlich mehr als 500.000 Spielerinnen und Spieler. Das Vorhaben verfolgt der DFB seit Jahren, hat dazu eine zweijährige Pilotphase mit Beteiligung aller 21 Landesverbände durchlaufen – und macht nun ab der Saison 2024/2025 ernst. Kritiker, die vor zwei Jahren noch pauschal dem DFB vorwarfen, den Fußball kaputtzumachen, würden heute differenzierter argumentieren, heißt es.

Der Widerstand in den Landesverbänden sei „teilweise brutal“ gewesen, sagt Florian Weißmann, Experte aus dem DFB-Jugendausschuss. Immer noch würden sich etliche Kreise sperren. „Die gilt es zu überzeugen.“ Und dann natürlich „jeden Verein, jeden Trainer – da steht noch ein anspruchsvoller Weg vor uns.“

Zweijährige Übergangsphase

Es wird eine zweijährige Übergangsphase geben. Doch auf Sicht gibt es für Zimmermann keine Alternative, um auch die schwächeren Talente mitzunehmen. „Unser Ziel ist es, ab der D-Jugend perspektivisch keine Spieler mehr zu verlieren“, sagt er.
Die Corona-Pandemie hat schließlich auch den Fußball nicht verschont. Im Vergleich zu 2019 hat der Verband 2021 knapp fünf Prozent seiner 1,6 Millionen Mitglieder unter 18 Jahren verloren. Das ist prozentual ungefähr die Größenordnung anderer Sportarten wie Turnen, Tennis, Leichtathletik oder Handball.

Größter Schwund bei den 15- bis 18-Jährigen

Der größte Schwund (7,3 Prozent) zeigte sich für den Fußball bei den 15- bis 18-Jährigen. Hier griff der zweite Lockdown am stärksten. Zimmermann bedauert, dass das Argument des Fußballs, der Sport sei ein Teil der Lösung, unter der „großen Walze“ verschwunden sei. Er kritisiert, „welche geringe Bedeutung der Breitensport an entscheidenden Stellen genießt“ und fordert: „Das muss sich ändern. Grundlegend.“ Unbedingt solle das Sportangebot an den Schulen ausgebaut werden.

Die 25.000 Vereine müssen mehr denn je um jeden Kicker hart kämpfen, wie Weißmann plakativ formuliert: „Fußball und Feuerwehr sind nicht mehr das einzige Angebot im Dorf.“ Ein Lichtblick: Im Bereich sechs bis elf Jahre geht die Zahl der Aktiven seit dieser Saison wieder nach oben. Und gerade für die Jungen aus Familien mit Migrationshintergrund bleibt Fußball die mit Abstand interessanteste Sportart, die auch am leichtesten die Integration fördert.

FuPa.net 30.1.2022, Frank Hellmann

 

Frischer Wind für Astheimer Sportclub


01.04.2011 – ASTHEIM (da)

HAUPTVERSAMMLUNG 2011 - Michael Mundschenk neuer
Vorsitzender / Mitgliederzahl weiter rückläufig

(da). Nach zehn Jahren an der Spitze des Astheimer Sportclubs stellte sich Vorsitzender Matthias Schmidt nicht mehr für das Amt zur Verfügung. In den sechs Jahren als Vorsitzender und vier als Stellvertreter habe es für den Verein gute und schlechte Zeiten
gegeben, resümierte Schmidt, der bekannte, „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ zu scheiden.

Weil er aber glaube, dass frischer Wind in den SCA gehöre, sollten andere nunmehr die Geschicke leiten.
Schmidt erinnerte daran, dass die Fußballer derzeit auf dem 3. Platz der C-Kreisliga spielen. Mit viel Spaß habe man am Festnachtumzug teilgenommen, die Rolle sei von den Alten Herren gebaut worden.

Viele Probleme gebe es immer wieder mit dem in die Jahre gekommenen Vereinsheim. Fünf Mal habe man die Toiletten gangbar gemacht. Ähnliche Probleme gebe es mit Duschen und Heizung. „Wir werden investieren müssen, damit das wieder funktioniert“, kündigte Schmidt an.
Die Zahl der Mitglieder, derzeit sind es 342, sei weiterhin rückläufig - ein Umstand, den alle anderen Vereine auch hätten.
Mitglieder würden sterben, wegziehen, ins Seniorenheim gehen oder mit dem Sport aufhören. Für viele Menschen sei es zudem offenbar schöner, Geld für das Fitness-Studio auszugeben. Er selbst glaube aber fest daran, dass Vereine auch weiterhin wichtige Pfeiler für das gemeindliche Leben seien.
Schmidt bedankte sich bei allen, die sich in den zehn vergangenen Jahren für den SCA engagierten und hoffte, dass das auch noch lange so bleibe.

Die Kasse schloss im vergangenen Jahr mit einem kleinen Minus von 180 Euro ab. Es sei schwer, mit so knappen Mitteln zu wirtschaften, sagte Kassierer Werner Finger, dennoch sei der SCA schuldenfrei und habe keine Kredite laufen. In diesem Zusammenhang betonte er auch, dass kein einziger Fußballspieler des SCA bezahlt werde.

Außer Fußball wird beim SCA auch Gymnastik, Nordic Walking und Jazzgymnastik angeboten. Fried Geisler ist neuer Jugendleiter, weil Gela Schmidt ihr Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellte.

Die Aktiven freuen sich über drei Nachwuchsspieler aus der Jugendabteilung. Freude herrscht auch über die B-Jugend, die ungeschlagen Kreispokalsieger wurde.

Aus der Versammlung heraus wurde die fehlende Öffentlichkeitsarbeit moniert, die der Vorstand einräumte.

 

VORSTAND:

Erster Vorsitzender Michael Mundschenk;

Stellvertreter: Sascha Engelmann;
Kassierer: Werner Finger;

Zweiter Kassierer: Matthias Schmidt;

Geschäftsführerin: Bianca Christ.

 

Beisitzer:

Jürgen Raab (Bau),

Thomas Finger (Mitgliederverwaltung),

Reinhard Stein (Internetauftritt),

Käthe Breideband (Gratulation zu runden Geburtstagen).

 

Trotz Corona keine Spur von Stillstand

FNP (Frankfurter Neue Presse) 15.08.2021 - Johanna Thaben

Sportclub Astheim hat viele Pläne für die Zukunft - Angebot ausbauen

Ein erweitertes Sportangebot, neue Trainer und mehr Nachwuchsförderung: Der Sportclub Astheim (SCA) hat große Pläne für die Zukunft. Einen Großteil davon hätte er wahrscheinlich schon längst umgesetzt, wäre die Pandemie nicht dazwischengekommen. "Durch Corona ist alles ins Stocken geraten", bedauert Vereinsvorsitzender Michael Mundschenk. Aber nicht nur das. Die Pandemie habe beim SCA auch zu einem Mitgliederschwund geführt.

Finanziell habe das den Verein glücklicherweise nicht in Schieflage gebracht, resümiert Mundschenk bei der Jahreshauptversammlung 2021 im Biergarten des Sport-Casinos Astheim. "Der Verein ist gesund und hat kein Minus gemacht", berichtet er erleichtert. Sogar einige Neuzugänge habe es gegeben.

Jugendabteilung wieder aufbauen

Wenngleich die Jahresberichte kürzer als gewohnt ausfielen, zeigen sie doch eines: untätig war der SCA in den zurückliegenden zwölf Monaten nicht. So habe man beispielsweise die Schließzeit des Sport-Casinos genutzt, um die Kabinen auf Vordermann zu bringen. Die wurden neu gefliest und die Sitzbänke ausgetauscht. Den Boden im Biergarten habe man ebenfalls erneuert.

Auf sportlicher Ebene sei 2020 trotz Einschränkungen ebenfalls kein Jahr des Stillstands gewesen. Dennis Verzay und Wolfgang Görlich haben das Training der ersten beiden Mannschaften übernommen. Nachholbedarf gebe es jedoch im Bereich der Nachwuchskicker. "Wir wollen wieder eine Jugendabteilung aufbauen, aber das ist nicht so einfach. Dafür brauchen wir jemand, der uns hilft." Derzeit trainieren die Jugendspieler beim TSV Trebur. Mit dem habe man 2019 eine Spielgemeinschaft gegründet, um den Spielbetrieb aufrechterhalten zu können.

Der Fußball ist aber nur das eine Standbein des Vereins. Ebenfalls zum Repertoire des SCA gehört die Gymnastikgruppe. Die bestehe überwiegend aus Frauen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren und werde schon seit vielen Jahren von Käthe Breideband geleitet. Einmal in der Woche treffen sich die Damen, um bei Sport und Spiel ihre Gesundheit zu erhalten. Doch auch in diesem Bereich stehen Änderungen bevor, wie Mundschenk berichtet. "Unsere Gymnastikleiterin ist 85 und will 2022 aufhören", verkündet er. Der Fortbestand der Abteilung sei aber gesichert, da künftig ein Mitglied aus der Gruppe die Leitung übernehmen werde.

Step-Aerobic neu im Programm

Wenn alles klappt, wird es beim SCA demnächst ein weiteres Sportangebot geben. Dann soll Step-Aerobic mit ins Programm aufgenommen werden. "Ich habe gehört, das soll fürchterlich anstrengend sein", berichtet Mundschenk mit einem Schmunzeln. Die Nachfrage sei von der früheren Tanzgruppe gekommen, die sich aufgelöst hatte. Das neue Angebot steht und fällt aber mit Corona. Denn der Verein hatte bereits einen Trainer in Aussicht, bevor die Pandemie alle weiteren Planungen auf Eis gelegt hatte. "Jetzt wollen wir das wieder angehen", ist Mundschenk optimistisch. Und vielleicht klappt die Umsetzung ja noch vor dem Jubiläumsfest zum 75-jährigen Bestehen des Vereins. Das steht 2023 an und soll groß gefeiert werden. Denn vorerst werde es zunächst keine Veranstaltungen geben.

 

22.03.2012 - ASTHEIM

(da). Pünktlich zum Frühlingsanfang präsentierte der Astheimer Sport-Club (SCA) bei der Jahreshauptversammlung sein frisch renoviertes Vereinsheim als Schmuckstück. Seit Herbst hatten rührige Vereinsmitglieder um Vorsitzenden Michael Mundschenk an vielen Tagen neben ihrer beruflichen Arbeit in die Hände gespuckt, um das „Sport-Casino“ in Eigenhilfe mit neuem Glanz zu versehen. Dafür wurden rund 23 000 Euro investiert. Unter anderem wurden die Heizung teilweise erneuert, neue Fenster eingebaut und die Elektrik saniert, neue Fliesen verlegt und neues, modernes Mobiliar für den Gastraum angeschafft.

Während der gesamten Baumaßnahme lief der Betrieb in der Vereinsgaststätte weiter. Im großen Gastraum, so Mundschenk, bestehe jetzt Rauchverbot. Für Raucher steht der Nebenraum zur Verfügung.

Trotz der großen Investitionssumme sei der Verein jederzeit zahlungsfähig gewesen und habe seinen Verpflichtungen nachkommen können, hob Kassierer Werner Finger hervor. Ohne die Renovierungskosten hätte man sogar ein Plus erwirtschaftet. Weil die Kosten aber in Zukunft nicht weniger würden, brachte Finger eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ins Gespräch. In erster Linie wolle man aber neue Mitglieder durch attraktive Angebote werben, war zu hören. Dazu wird ein Flugblatt erarbeitet, das an alle Haushalte verteilt werden soll.

Wenn auch noch die neuen Lampen installiert und die letzten neuen Tische geliefert wurden, soll es eine Wiedereröffnungsfeier geben, kündigte Mundschenk an.

Mit Markus Pöltl bekomme man einen erfolgreichen neuen Fußballtrainer, der sich mit der Rekrutierung von Sponsoren gut auskenne. Auf den neuen Trainer setzt man auch die Hoffnung, in der nächsten Saison den Aufstieg zu schaffen. Käthe Breideband beklagte, dass die Turngruppe aus Altersgründen immer kleiner werde. Jugendleiter Fried Geisler berichtete, dass die A, C und D-Jugendlichen in Spielgemeinschaften mit Trebur oder Bauschheim ihrem Hobby nachgingen.

Derzeit gebe es keine E- und F-Jugend. Von den einst 23 in der Bambini-Mannschaft gestarteten Kickern seien nur fünf übrig geblieben. Deshalb habe man diese Mannschaft auch aus der laufenden Runde zurückziehen müssen.

Renoviertes Sport-Casino  -  Michel Mundschenk, Sascha Engelmann (v.l.)

 

 

 

 

 

Nachruf

Tief bewegt haben wir die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Vereinsmitgliedes Karl Gött aufgenommen, der Alter von 99 Jahren von uns gegangen ist. Wir trauern mit seinen Angehörigen und sagen Dank für die Zeit, die Karl in unseren Reihen war. Karl Gött gehörte unserem Verein seit 1948 an. Er war ein Mann der ersten Stunde in unserem Verein. Als Gründungsmitglied (Vereinsgründung 1948) und in seiner sechszehnjährigen Vorstandsarbeit als Vorsitzender, diente Karl mit großem Engagement unserem Verein und trug maßgeblich zum Erfolg und Fortbestehen des Vereins bei. Er wurde 1973 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Wir nehmen Abschied von unserem Freund und Kameraden.

Wir werden Karl nicht vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Sport-Club Astheim lockt mit südländischen Flair

29.05.2012 - ASTHEIM

(da). Mit einem Umtrunk samt Leckereien für den Gaumen feierte der Sport-Club Astheim (SCA) das Ende der Neugestaltung seiner Vereinsgaststätte „Sport-Casino“. Im Oktober 2011 hatten sich die Verantwortlichen um die Vorsitzenden Michael Mundschenk und Sascha Engelmann zusammengesetzt und einen Plan entwickelt, wie man die in die Jahre gekommene Vereinsgaststätte umgestalten könnte. Am Ende war es ein rundes Dutzend Männer, die tatkräftig in die Hände spuckten, um die Arbeiten zu stemmen.

Engagierte Alte Herren

Die meisten von ihnen gehörten übrigens der Abteilung Alte Herren an. Unterstützt wurden sie dabei von zwei Firmen, die auf Fenster und Heizung spezialisiert sind. Die neuen Fenster entsprechen den modernen Anforderungen an Sicherheit und Energie. Bei der Heizung wurden neue Leitungen verlegt und neue Heizkörper installiert.

Weil auch das Mobilar unmodern, die Stühle und Bänke total ausgessen und verqualmt waren, musste auch dieses erneuert werden. „Das Ambiente muss stimmen“, beschreibt Engelmann die Leitline, der man folgte. Weil man während der Sanierungsphase das Vereinsheim nicht schließen wollte, wurde jeden Samstag von acht bis 14 Uhr und montags von 17 bis 22 Uhr geschuftet. Nach Fastnacht wurde noch gestrichen und der Boden neu gefliest.

Die neuen schwarz-braunen Tische, die Lederbänke und die in hellem Beige gehaltenen Stühle, die dem Raum jetzt ein südländisches Flair verschaffen, hat der Verein aus eigenen Mitteln angeschafft. Komplettiert wurde alles mit neuen Lampen und einem neu gefliesten Tresen. Wände und Boden sind im Farbton Terrakotta gehalten.

Bleibt Fußballer-Kneipe

Dem Ziel, weiterhin eine Fußballer-Kneipe zu sein, in der sich aber auch alle anderen Leute wohlfühlen, ist man mit der Renovierung auf den Punkt nahe gekommen. Investiert wurden rund 3000 Stunden Arbeit der ehrenamtlichen Helfer und ein zinsloser Kredit, den man von der Brauerei erhalten hat. Dass sich Arbeit und Mühe gelohnt haben, ist jetzt schon klar. Bereits in den ersten Wochen kamen Gäste wieder, die man schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte. Geschätzt werde vor allem die strikte Einhaltung des Rauchverbots in der Gaststätte. Mundschenk und Engelmann bedankten sich bei den Helfern, die am 23. Juni noch mal zu einem eigenen Essen auf den Sportplatz eingeladen werden.

Die Vorsitzenden Michael Mundschenk und Sascha Engelmann (v.l.) haben angesichts der schicken, neuen Einrichtung im „Sport-Casino“ allen Grund zur Freude. Foto: Renate Danker

 

Schlachtplatte mit „Schwarzem Brei“

ECHO online, Freitag, 25.11.2016 - Von Marc Schüler

Angela Leone und Hermann Späth sind für die Schlachtplatte zuständig. (Foto: Marc Schüler)

ASTHEIM - Zu seinem traditionellen Schlachtfest hatte der SC Astheim ins Sport-Casino geladen. Rund 60 Gäste genossen die beliebte Schlachtplatte, mit deren Ausgabe Wirtin Angela Leone zeitweise kaum nach kam. „Das Schlachtfest ist eine beliebte Tradition des Vereins, nur wissen wir nicht, wie lange es diese noch geben wird“, verriet Leone etwas besorgt. Doch nicht etwa in Ermangelung an freiwilligen Helfern könnte diese Tradition in den kommenden Jahren irgendwann ein Ende nehmen, vielmehr ist es ein viel banalerer Grund, der Leone ein wenig die Besorgnis ins Gesicht schreibt. „Zur frischen Schlachtplatte gehört auch immer der schwarze Brei. Wir haben hier Hermann Späth, der diesen immer zubereitet. Aber leider weiß außer ihm niemand so richtig, wie man diese traditionelle Beilage erstellt“, gibt die Wirtin des Vereinslokals zu bedenken.

Für Leone und das Team des Sport-Casinos besteht die Aufgabe darin Leberwurst, Blutwurst, Bauchfleisch, Bratwurst, Kartoffelbrei und Kraut bereitzustellen, sowie eine „Metzelsuppe“ als Vorspeise. „Das ist eine Suppe, die aus der Brühe des Fleischs gewonnen wird“, verrät Leone weiter. Die Spezialität „Schwarzer Brei“ unterliegt der Verantwortung von Späth, der dafür in der Küche der Gaststätte seinen eigenen Bereich bekommen hat.

Historisch war der Schwarze Brei eher ein Arme-Leute-Essen“, verrät Späth. Er hilft als Mitglied des SC Astheim gern bei der Ausrichtung des Schlachtfests mit, steuert aber auch bei anderen Gelegenheiten und Vereinsfesten in der Großgemeinde seinen Schwarzen Brei bei.

Die Zubereitung sei eigentlich ganz einfach, das Abschmecken sei die wahre Herausforderung. „Man hat eigentlich trockenes Brot genommen und dieses eingeweicht. Dann wurde es so lange gekocht und unter anderem mit Pfeffer, Salz, Muskat und Essig gewürzt, bis sich eine feine Masse ergibt. Zu dieser hat man dann das Blut von der Schlachtung hinzugegeben, und fertig war der Schwarze Brei“, erklärte Späth. Wünschenswert wäre es, wenn sich jemand finden würde, der bei Späth „in die Lehre“ geht, damit diese wichtige Vereinstradition bestehen bleibt.

 

Ortsrivalen werden Teamkameraden

KLA Groß-Gerau: Die Fußballer des TSV Trebur und des SC Astheim bilden ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft

Kräfte bündeln, mehr spielerische Qualität generieren, die Zahl der Helfer vergrößern: Die Fußballer des TSV Trebur und des SC Astheim machen künftig gemeinsame Sache. Was schon länger im Gespräch war, ist nun offiziell: Die beiden Vereine bilden eine Spielgemeinschaft und gehen in der kommenden Saison als SG Trebur/Astheim an den Start.

„Das ist der richtige Weg. Jetzt sind wir deutlich besser aufgestellt“, freut sich Ralph Auth. Der bisherige A-Liga-Coach des TSV Trebur, der auch bei der neuen SG in der A-Liga an der Seitenlinie stehen wird, hat mit Philipp Jöst, dem Zweiten Vorsitzenden des SC Astheim, die Fusion in die Wege geleitet.

„Seit Oktober führen wir intensive Gespräche“, berichtet Jöst. „Ich kenne Ralph schon lange und habe mit seinem Sohn Justin in der Jugend gespielt. Auch die Spieler kennen sich. Und durch die räumliche Nähe hat sich das mit einer Spielgemeinschaft einfach angeboten.“ Zwar habe es „viele Zweifler im Umfeld gegeben“. Die beiden Vereine pflegten in der Vergangenheit nicht immer das beste Verhältnis zueinander. „Aber jetzt sind die Leute überzeugt und komplett begeistert von der Zusammenarbeit“, betont der 26-Jährige.

Schließlich gab es auch gute Gründe dafür. „Wir hätten Probleme gehabt, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten“, sah Jöst schon jetzt in der B-Liga den Kader sehr dünn. Die Fusion mit einem anderen Verein sei fast unausweichlich gewesen.

Der TSV Trebur ist dagegen gut besetzt, verfügt über eine ganze Reihe an Talenten in seiner A-Liga-Mannschaft. Doch sieht auch Abteilungsleiter Hans Kolb einen gewichtigen Vorteil in der Fusion, „weil wir dadurch mehr Helfer kriegen. Denn der SC Astheim hat engagierte Leute.“ Insgesamt gehe es vor allem darum, „die Kräfte zu bündeln“ und bessere Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln, betont Kolb, der zusammen mit Philipp Jöst die Sportliche Leitung der neuen Spielgemeinschaft übernehmen wird.

Auch Jöst ist sicher, dass dadurch beiderseits „das Vereinsleben gestärkt wird“. Und sportlich sei es nun eher möglich, gemeinsam einen guten Mittelfeldplatz in der A-Liga zu erreichen – anstatt wie bisher gegen den Abstieg spielen zu müssen. Wobei Trebur den Klassenerhalt mittlerweile sicher hat. Astheim wird indes den vorletzten Platz nicht mehr abgeben können in der B-Liga.

Die zweite Mannschaft der neuen SG Trebur/Astheim muss daher nächste Saison in der C-Liga starten. Ein Trainer ist mit Wolfgang Görlich, der in Astheim wohnt und bislang als Coach im Mainzer Raum tätig war, aber bereits gefunden.

Für die neu formierte erste Riege wird es in der A-Liga ebenfalls erst einmal darum gehen, sich zu finden. Doch ist Ralph Auth zuversichtlich, dass das nicht lange dauern wird. „Die Jungs kennen sich ja und gehen auch gemeinsam weg. Und wir trainieren schon seit Anfang Februar zusammen. Teilweise sind 30 Mann im Training – so wie man sich das wünscht“, blickt der Coach voller Zuversicht in die Zukunft. Zumal weitere Talente aus der A-Jugend aufrücken. „Und vielleicht kommt ja jetzt der ein oder andere Spieler zurück.“ So hält Auth, der bereits „einen Großteil der Astheimer Spieler in der Jugend trainiert“ hat, wie er sagt, in der nächsten Saison auf jeden Fall einen einstelligen Tabellenplatz für möglich in der A-Liga. „Das ist realistisch.“

 

Erst ohne Jugend

Die Spielgemeinschaft zwischen dem TSV Trebur und dem SC Astheim ist „langfristig angelegt“, wie Philipp Jöst vom SCA erklärt. Im Nachwuchsbereich werde zwar nächste Saison noch kein Team unter der SG Trebur/Astheim an den Start gehen. „Wir wollen aber bei der Jugend perspektivisch zusammenarbeiten und vielleicht irgendwann auch Mannschaften als Spielgemeinschaft melden.“

Artikel aus FUPA.net >>> vom 6.5.2019

 

Jahreshauptversammlung des SC Astheim im frischrenovierten Vereinsheim

22.03.2012 - ASTHEIM

(da). Pünktlich zum Frühlingsanfang präsentierte der Astheimer Sport-Club (SCA) bei der Jahreshauptversammlung sein frisch renoviertes Vereinsheim als Schmuckstück. Seit Herbst 2011 hatten rührige Vereinsmitglieder um Vorsitzenden Michael Mundschenk an vielen Tagen neben ihrer beruflichen Arbeit in die Hände gespuckt, um das „Sport-Casino“ in Eigenhilfe mit neuem Glanz zu versehen. Dafür wurden rund 23 000 Euro investiert. Unter anderem wurden die Heizung teilweise erneuert, neue Fenster eingebaut und die Elektrik saniert, neue Fliesen verlegt und neues, modernes Mobiliar für den Gastraum angeschafft.

Während der gesamten Baumaßnahme lief der Betrieb in der Vereinsgaststätte weiter. Im großen Gastraum, so Mundschenk, bestehe jetzt Rauchverbot. Für Raucher steht der Nebenraum zur Verfügung.

Trotz der großen Investitionssumme sei der Verein jederzeit zahlungsfähig gewesen und habe seinen Verpflichtungen nachkommen können, hob Kassierer Werner Finger hervor. Ohne die Renovierungskosten hätte man sogar ein Plus erwirtschaftet. Weil die Kosten aber in Zukunft nicht weniger würden, brachte Finger eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ins Gespräch. In erster Linie wolle man aber neue Mitglieder durch attraktive Angebote werben, war zu hören. Dazu wird ein Flugblatt erarbeitet, das an alle Haushalte verteilt werden soll.

Wenn auch noch die neuen Lampen installiert und die letzten neuen Tische geliefert wurden, soll es eine Wiedereröffnungsfeier geben, kündigte Mundschenk an.

Mit Markus Pöltl bekomme man einen erfolgreichen neuen Fußballtrainer, der sich mit der Rekrutierung von Sponsoren gut auskenne. Auf den neuen Trainer setzt man auch die Hoffnung, in der nächsten Saison den Aufstieg zu schaffen. Käthe Breideband beklagte, dass die Turngruppe aus Altersgründen immer kleiner werde. Jugendleiter Fried Geisler berichtete, dass die A, C und D-Jugendlichen in Spielgemeinschaften mit Trebur oder Bauschheim ihrem Hobby nachgingen.

Derzeit gebe es keine E- und F-Jugend. Von den einst 23 in der Bambini-Mannschaft gestarteten Kickern seien nur fünf übrig geblieben. Deshalb habe man diese Mannschaft auch aus der laufenden Runde zurückziehen müssen.

 

Mitgliederversammlung des SC Astheim: Vorstandswahlen 2019 bestätigen erneut Michael Mundschenk als Vorsitzenden – Sorge um die Zukunft.

Vielen der knapp 40 anwesenden Mitglieder die bei dieser Versammlung teilgenommen hatten, wird dieser Abend wohl noch längere Zeit in trauriger Erinnerung bleiben. Denn das war der Tag an dem Kassenwart Werner Finger, der seit 32 Jahren im Vorstand des SCA ehrenamtlich tätig war – davon 30 Jahre als Kassenwart –, sein Ausscheiden aus dem Vorstand öffentlich bekannt gab. Nach seinem Bericht über die aktuelle finanzielle Lage des Vereins und seiner Abschiedsrede, zeigten die anwesenden Mitglieder mit stehenden Ovationen deutlich, wie sehr sein Ausscheiden bedauert wird.

Aber auch die Nachricht über die Auflösung der Gruppe Jazzgymnastik, die 1984 im Verein gebildet worden war, wurde von allen Teilnehmern bestürzt vernommen, denn der SC Astheim verliert dadurch nicht nur ein weiteres sportliches Betätigungsfeld, sondern auch ein stabiles Standbein des Vereins.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, der Ehrung der verstorbenen Vereinsmitglieder und dem wie bei allen Mitgliederversammlungen üblichen Prozedere, folgten die Berichte des Vorsitzenden, der Abteilungsleiter (Fußball, Turnen/Gymnastik, Jazz-Gymnastik), von Jugendleitung, Kassenwart und Kassenprüfern.

Der Bericht des 1. Vorsitzenden sah für den neuen Vorstand des SCA keine leichten Aufgaben voraus. Nicht nur, dass auch im laufenden Jahr wieder Kosten für die Renovierung und Instandhaltung des Vereinsheimes und des Sport-Casino anfallen werden – das ist eher das kleinere Problem. Die größere Problematik ist die derzeitige nicht einfache Situation, dass es, aufgrund des Nachwuchsmangels in allen noch verbliebenen Abteilungen, an Mitgliedern mangelt – so z.B. im Bereich Senioren- und Jugendfußball – , oder weil sogar gar kein Nachwuchs vorhanden ist – wie bei der Abteilung Turnen/Gymnastik. Der stetig sinkenden Zahl der Vereinsmitglieder muss man versuchen entgegen zu wirken, indem man neue sportliche Betätigungsfelder (Abteilungen) schafft, um damit das Angebot des Vereins mindestens aufrecht zu erhalten, besser aber zu erweitern. Wie auch immer sich der neue Vorstand zusammensetzen wird, er muss es sich zur Aufgabe machen neue Mitglieder zu gewinnen, um damit den Nachwuchsmangel in allen Sparten zu kompensieren, sagte Mundschenk.

Am Rande eine gute Nachricht: Angela Leone feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum als Pächterin des Sport-Casino.

Der Bericht des (ehemaligen) 2. Vorsitzenden (Stefan Ruhland) wurde von Michael Mundschenk vorgelesen, da Stefan bei der Versammlung wegen seines Rücktritts im letzten Jahr nicht anwesend war. Er berichtete, dass im Bereich Senioren Fußball die 2. Mannschaft vor Beginn der laufenden Saison wegen Spielermangel abgemeldet werden musste und die 1. Mannschaft in die Kreisliga B abgestiegen war. Derzeit kämpft sie um den Klassenerhalt.

Der von Kerstin Förster verfasste Bericht der Gruppe Jazzgymnastik wurde vom 1. Vorsitzenden vorgetragen. Die Nachricht dass sich die Gruppe nach 35-jährigem Bestehen, in den Tagen vor der Versammlung wegen Nachwuchsmangel aufgelöst hat, wurde mit sehr großem Bedauern von den Anwesenden aufgenommen, denn die Gruppe trat nicht nur bei den jährlichen Fastnacht Kampagnen des ACA auf (seit 20 Jahren), sondern war auch bei vielen anderen Veranstaltungen gern gesehener Gast und eine Art Aushängeschild für den SC Astheim.

Von der Sparte Turnen/Gymnastik berichtete Käthe Breideband. Die Abteilung Turnen trifft sich immer dienstags von 8.30 bis 9.30 Uhr zur Übungsstunde in der Turnhalle. Etwa 11 Frauen sind zwar noch dabei, altersbedingt werden es jedoch weniger.

Der Bericht von Jugendleiter Fried Geisler fiel ebenso unerfreulich aus: Im Bereich Jugendfußball konnten im Jahr 2015 durch die damalige „Aktion Schnuppertraining“ zwar einige Kinder für den Jugendfußball beim SCA gewonnen werden, doch leider ist im vorletzten Jahr eine komplette F-Jugendmannschaft zu einem anderen Verein gewechselt. Übrig geblieben sind zur Zeit vier Spieler mit Zweitspielrecht, bei der E-Jugend in Bauschheim. Diese Umstände sind nicht nur für die Jugendleitung und für die Trainer und Betreuer die den Jugendleiter immer tatkräftig unterstützt haben bedauerlich und ärgerlich, auch für den Verein im Allgemeinen, da beim SCA immer eine hervorragende Jugendarbeit geleistet wurde und es noch in der Saison 2008/09 Mannschaften von den A- bis zu den G-Junioren gab. Auch aus diesen Gründen wollte Fried Geisler nicht mehr als Jugendleiter zur Verfügung stehen.

Bericht von Kassenwart Werner Finger: Er erläuterte den Jahresabschluss für das abgelaufene Jahr und gab eine Übersicht über die finanzielle Situation des Vereins. Demnach ist die derzeitige finanzielle Lage gut, auch deswegen, weil sogar ein kleiner „Überschuss“ erwirtschaftet werden konnte. Vor allem aber: der Verein ist nach wie vor Schuldenfrei. Auch die Prüfung durch die Steuerbehörden, die im dreijährigen Turnus stattfindet, hat der Verein bestanden, der SCA ist also weiterhin als gemeinnützig eingestuft.

Die Einnahmeseite setzt sich aus ca. 40 Prozent Mitgliedsbeiträgen, Sponsoren- und Spendengeldern, Eintrittsgeld bei Fußballspielen, sowie der Pacht für das Sport-Casino zusammen. Das mag für manche zwar viel klingen – ist es aber nicht. Denn alle Einnahmen zusammen ergeben am Jahresende nur eine kleinere fünfstellige Summe.

Die Ausgaben waren bisher fast immer etwa gleich hoch wie die Einnahmen, sodass in der Vergangenheit, am Jahresende kaum etwas übrig blieb.

Dass der Verein, dessen Jahresbudget – wie schon erwähnt – nur fünfstellig ist, beim letzten Jahresabschluss einen Überschuss in vierstelliger Höhe verzeichnen konnte, ist die große Ausnahme und auch dem geschuldet, dass Trainer wie Rüdiger Lukas und dessen Nachfolger wesentlich geringere (bzw. keine) Vergütungen für ihre Tätigkeit haben wollten.

Hauptsächlich setzten sich die Ausgaben aus vielen einzelnen Posten zusammen, wobei der größte Teil dafür zu entrichten war, dass der sportliche Betrieb aufrecht erhalten werden konnte.

Im einzelnen sind dies: Trainer-, Betreuer- und Schiedsrichter-Vergütungen, Trainings- und Übungsmaterial, ca. 4000.- € für die Nutzung der Sporthalle, Reparatur- und Instandhaltungskosten für Vereinsheim und Sportplatz, Grundsteuer und Abfall-Gebühren.

Zu den Kosten für die Nutzung der Sporthalle bemerkte er noch, dass diese doch allgemein sehr hoch sind und somit das Budget aller Vereine der Gemeinde Trebur sehr stark belasten. Teilweise so stark, dass gerade Vereine mit vielen Hallensportarten Zuschüsse benötigen würden. Und für den SCA, dem ja nur Einnahmen in eher geringer Höhe zu Verfügung stehen, sind Ausgaben von 4000.- € (für unnötige Gebühren) auf Dauer zu viel – dieses Geld könnte der Verein für dringlichere Aufgaben verwenden. Er hofft, dass sich das in Zukunft wieder ändern wird, die Gebühren der Gemeinden entweder sinken, oder wieder abgeschafft werden. Weil aber (nicht nur) seiner Meinung nach, viele Gemeinden durch solche Gebühren und Abgaben ihre defizitären Haushalte „sanieren“ wollen, liegt die Befürchtung nahe, dass es bei der Hoffnung bleiben wird.

Die Mitgliederversammlung sprach nach dem Bericht der Kassenprüfer dem Vorstand das Vertrauen aus und entlastete ihn.

Zu den Vorstandswahlen: 1. Vorsitzender Michael Mundschenk wurde einstimmig wieder gewählt, 2. Vorsitzender Philipp Jöst (Lukas), 1. Kassenwart/in wird Jasmin Frank, 2. Kassenwart Marc Mundschenk, 1. Geschäftsführer Sven Pforr, 2. Geschäftsführer/in Silke Mundschenk.

Beisitzer sind: Udo Zimmermann (Abt.-Leiter Fußball), Reinhard Stein (Internet), Käthe Breideband (Abt. Turnen/Gymnastik, Mitgliederpflege).

Marcel Geisler, Jonas Lukas und Rüdiger Lukas werden die Kasse prüfen.

 

Vorstand 2019

 

 

11.03.2019 - RS

 

100-jähriges Bestehen

Sportclub Astheim und Kerbegesellschaft: Zwei Vereine, ein Jubiläum

Rüsselsheimer Echo - 18.06.2018 Von RALPH KEIM

Der SC Astheim und die Kerbegesellschaft feierten am Samstag gemeinsam die runden Jahrestage ihrer Gründung. Zusammen haben die beiden Astheimer Vereine 100 Jahre auf dem Buckel.

Foto: (Ralph Keim) Die Kerbegesellschaft Astheim (in Schwarz) und der SC Astheim (in Gelb) haben zusammen eine 100-jährige Vereinsgeschichte. Links: Hans-Hoachim Finger, Gründungsvorsitzender der Kerbegesellschaft.

TREBUR. Lässt sich die Zahl seit der Vereinsgründung durch 25 teilen, wird groß gefeiert: Bei der 1988 gegründeten Kerbegesellschaft Astheim war das vor fünf Jahren der Fall. Beim 1948 gegründeten Sportclub (SC) Astheim wird dies erst in fünf Jahren der Fall sein. Aber warum so lange warten? 70 Jahre SC Astheim plus 30 Jahre Kerbegesellschaft Astheim machen zusammen schließlich satte 100 Jahre. Ein richtiges Jubiläum also. Und das muss doch gefeiert werden.
Gesagt, getan: Am Samstag war es so weit. Beide Vereine feierten das besondere 100-Jährige. Zwar nicht mit Festkommers, Ehrenjungfrauen, Ball und Umzug. Aber der gemütliche Nachmittag mit abendlichem Livekonzert mit der Band Daddy Longlegs brachte ebenfalls Stimmung unter die Besucher.
Doppelte Mitgliedschaft
„Viele von der Kerbegesellschaft sind Mitglied beziehungsweise Aktive beim SC Astheim und umgekehrt. Daher können wir auch zusammen feiern“, begründeten Stefan Ruhland, Zweiter Vorsitzender des SC Astheim, und Marcus Frank, Zweiter Vorsitzender der Kerbegesellschaft, dieses besondere Vereinsjubiläum.
Während der SC Astheim keinen Vereinsgründer mehr erzählen lassen kann, gibt es noch etliche, die die Gründung der Kerbegesellschaft miterlebt und mitgemacht haben, beispielsweise Hans-Joachim Finger. Der Erste Vorsitzende der Kerbegesellschaft amtierte damals als Sitzungspräsident des Fastnachtsvereins ACA. „Nach der Kampagne habe ich einige Kerbebegeisterte eingeladen, um einen Verein zu gründen, der sich um die Organisation der Astheimer Kerb kümmert“, erzählte der heute 67-Jährige bei der Feier am Samstag.
Denn die Astheimer Kerb drohte zu versanden, stand auf der Kippe. Am 14. März 1988, kurz nach Aschermittwoch, war es so weit: Die Kerbegesellschaft Astheim gründete sich und organisiert seitdem jedes Jahr die spätsommerliche Sause, die in diesem Jahr vom 31. August bis 9. September über die Bühne geht. „2001 hatten wir erstmals einen Kerbejahrgang“, erzählte Hans-Joachim Finger weiter.
Die Aktiven der Kerbegesellschaft freuen sich auf die Kerb 2018. Der SC Astheim kann immerhin auf rund 300 Mitglieder blicken. Der Verein bietet Fußball, außerdem Turnen, Gymnastik und Jazz-Gymnastik an.

 

 

Der SCA Vereinsvorstand zum 70. Vereinsjubiläum

Der Sportclub 1948 Astheim e.V. feiert in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen.

Trotz unserer nicht sehr üppigen finanziellen Mittel, war es uns Anlass, dieses Jubiläum am Samstag, dem 16. Juni 2018 mit der Astemer Kerwegesellschaft 1988 (AKG), die auf ihr 30jähriges Vereinsbestehen zurückblicken kann, zu feiern, um all jenen Dank zu sagen, die sich in Gegenwart und Vergangenheit in den Dienst des Vereins bzw. der Vereine gestellt haben.

Viel Idealismus und große Opfer hat der SC Astheim und viele seiner Mitglieder bei der Schaffung und Unterhaltung seiner Sportanlage und des „Sport-Casino“ bewiesen.

Sportlicher Eifer und großer Zusammenhalt einer sportbegeisterten Jugend hat es ermöglicht, dass der SC Astheim in all den Jahren (auch) beachtliche Erfolge durch sportliche Leistungen – gerade auch in jüngerer Vergangenheit – an sein Fahne heften zu können. Viele ehemalige Spieler des SCA, die heute in höherklassigen Ligen ihr Können zeigen, sind aus der Astheimer Jugend hervorgegangen.

Seine Arbeit für die Jugend sowie seine Leistungen verdienen Achtung und Anerkennung.

Wie das gesellschaftliche Leben insgesamt, so haben sich auch die Ansprüche des Vereins und seiner Mitglieder in den letzten 70 Jahren stark verändert.

Den Anforderungen zukünftig gewachsen zu sein, wird unsere ganze Kraft in Anspruch nehmen.

Der Festtag sollte auch der Kameradschaft, dem Zusammenhalt und dem gegenseitigen Kennenlernen der Vereinsfamilie untereinander dienen.

Besonderer Dank gilt allen Trainern, Betreuern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Funktionären im Vorstand, den Ausschüssen, allen Beteiligten bei verschiedenen Baumaßnahmen und allen Helferinnen und Helfern bei unzähligen Vereinsveranstaltungen.

Den ausgeschiedenen oder bereits verstorbenen Funktionären gilt ebenfalls unser Dank und unsere Anerkennung für ihre geleistete Arbeit.

Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei den Unternehmen und Personen, die uns auf verschiedenste Weise materiell und finanziell unterstützt haben, denn ohne deren

Zuwendungen wäre Vereinsarbeit – auch auf dem erreichten Niveau – in Zukunft nicht möglich.

Wir hoffen, dass sich zukünftig doch wieder Jugendspieler für den SCA entscheiden, und dass wir auch weiterhin viele Ehrenamtliche finden werden, damit alle Mitglieder in den verschiedenen Mannschaften und Gruppen beim SC Astheim ihren Sport ausüben können.

Wie groß die Bedeutung der Sportvereine ist, wird in unserer heutigen, von der Rotstiftpolitik vieler Gemeinden geprägten Sportlandschaft deutlich. Gerade jetzt heißt es für die Vereine, Profil zu zeigen.

Für ihre 50jährige Mitgliedschaft beim SC Astheim wurden bei der Feier

Carsten Jakubasch, Armin Wanka und Ralf Theiss besonders geehrt.

 

Am Samstag dem 25.03.2017 fand im Sport-Casino in Astheim die Jährliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) des SC Astheim statt. Bei den diesjährigen Vorstandswahlen hat es nur wenige Veränderungen beim Vorstand des SCA gegeben: Zum 1. Vorsitzenden wurde wieder Michael Mundschenk gewählt, zum 2. Vorsitzenden Stefan Ruhland und 1. Kassenwart ist nach wie vor Werner Finger. Das Amt des 2. Kassenwart hat Jasmin Frank übernommen und die Geschäftsführung wird jetzt von Sarah Geisler zusammen mit Sabine White erledigt. Bei den Beisitzern hat es keine Veränderungen gegeben, die Ämter werden weitergeführt von: Reinhard Stein (Internet), Udo Zimmermann (Spielausschuss) und Fried Geisler (Jugendleiter).

Das bisherige Trainerteam unserer F-Jugend Fußballmannschaft, Daniel Langenstein und Rene Becker, konnten aus beruflichen Gründen leider nicht mehr weiter machen, für beide sind seit der Winterpause Soni Acar und Maurizio Roma eingesprungen. Der Verein bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei Daniel und René.
Momentan gibt es im Bereich Jugendfußball auch wieder Zulauf von Kindern im „Bambini“-Alter, hierfür werden aber noch Trainer/Betreuer gesucht.

 

SC Astheim ist gesund und schuldenfrei

SC Astheim braucht Nachwuchsfußballer

ASTHEIM - (da). Gesund und schuldenfrei ist der Sport-Club Astheim (SCA), der derzeit 281 Mitglieder hat. Damit das auch weiterhin so gut läuft, müssten neue Mitglieder gewonnen werden, vor allem Kinder und Jugendliche, die sich für Fußball begeistern, gab der Vorstand bei der Hauptversammlung die Richtlinie für die Zukunft vor. Erreichen will man die Ziele mit mehr Öffentlichkeitsarbeit, wie dem Fußball-Schnuppertraining am 8. und 15. Mai und einem großen Sommerfest am 4. Juli, für das die Musikgruppe „Welkebach“ bereits engagiert wurde.

Eingebunden werden in das Sommerfest sollen auch noch andere Ortsvereine, kündigte der Vorsitzende, Michael Mundschenk, an. In seinem Rückblick erinnerte er daran, dass der SCA sich an der Kerb und der Fastnacht aktiv beteiligte. Für den Fastnachtsmotivwagen seien wiederum die Alten Herren zuständig gewesen. Bei Sitzungen mit der Gemeindeverwaltung sei es um die Haushaltskonsolidierung und darum gegangen, eine Regelung zu finden, wie sich die Vereine an den Unkosten beteiligten. Den SCA müsse das nicht interessieren, „da wir diese Kosten schon immer selbst tragen“, stellte Mundschenk fest. Zusätzlich sollten noch Kosten für die Hallenbenutzung in Rechnung gestellt werden. Für den SC käme somit ein hoher dreistelliger Betrag hinzu. Einige Vereine, so Mundschenks Prognose, würden diese Kosten auf Dauer nicht stemmen können. Wie der SC Astheim die Summe bewältige, müsse der neue Vorstand beraten.

  • VORSTANDSWAHL

Gewählt wurden: Erster Vorsitzender Michael Mundschenk, Zweiter Vorsitzender Stefan Ruhland, Erster Kassierer Werner Finger, Zweiter Kassierer Thomas Finger, Erste Geschäftsführerin Jasmin Frank, Zweite Geschäftsführerin Sabine Frank, Beisitzer Reiner Stein (Internet), Udo Zimmermann (Spielausschuss), Friedhelm Geisler (Jugendleiter).

Fußball - 40 aktive Kicker

Mit derzeit über 40 aktiven Fußballern sei der SC relativ solide aufgestellt, berichtete der scheidende Zweite Vorsitzende, Sascha Engelmann. So könne man problemlos eine zweite Mannschaft stellen. Ganz anders sieht das bei dem Nachwuchs aus. Hier gibt es nur vier aktive Spieler unter 19 Jahren, hörte man von Friedhelm Geisler. Ein Schnuppertraining, zu dem mit Banner und Plakaten geworben wurde, habe nur einen einzigen Interessenten angelockt. Dennoch werde man es wieder probieren.

Turnen/Gymnastik

13 Frauen zwischen 60 und 80 Jahren turnen jeden Dienstag von 8.30 bis 9.30 Uhr unter der Leitung von Käthe Breideband.

Jazzgymnastik

Mit Kursen und Workshops hält sich die Jazztanz-Gruppe auf dem Laufenden, die 19 Mitglieder umfasst und die es seit 30 Jahren gibt, berichtete Heidi de Pablo.

 

Mit dem Überschuss aus 2014 wurde eine neue Spülmaschine für die Küche angeschafft und das Kühlhaus renoviert, berichtete Kassierer Werner Finger, der versprach, die Ausgaben weiterhin im Griff zu behalten.

 

Artikel in der Main-Spitze am 27.03.2015

 

Man muss uns Luft zum Atmen lassen“

SC Astheim bestätigt Vorsitzenden Michael Mundschenk – Sorge um die Finanzen

Der neue Vorstand (von links): Udo Zimmermann, Jasmin Frank, Friedhelm Geisler, Michael Mundschenk, Stefan Ruhland, Sabine Frank, Thomas und Werner Finger.  Foto: Dennis Möbus

Über zurückliegende Aktivitäten und anstehende Termine hat der SC Astheim am Samstag bei seiner Generalversammlung im Sportcasino informiert.

ASTHEIM.

Im vergangenen Jahr hat der SC Astheim bei Kerb und Fastnacht mitgewirkt, berichtete Vorsitzender Michael Mundschenk. „Das Geschäftsjahr ist gut gelaufen“, sagte er – und ging direkt auf die Haushaltskonsolidierung der Gemeinde ein.

Fußballvereine müssen künftig wohl selbst für das Flutlicht bezahlen, hinzu kommen die Kosten für Strom und Abwasser. Für den SC Astheim sei dies nicht relevant, weil der Verein diese Kosten schon immer selbst getragen habe, betonte er. Zusätzlich werden allerdings Kosten für die Hallennutzung in Rechnung gestellt. Für den SC Astheim bedeutet das Zusatzkosten im hohen dreistelligen Bereich. „Einige Vereine werden daran zu knabbern haben, manche werden dies nicht stemmen können.“ Mundschenk wies zudem auf das Sommerfest am 4. Juli hin. Für die Musik sorgt die „Welkebach Group“.

Über die Abteilung Fußball informierte Sascha Engelmann. Derzeit sind rund 45 aktive Fußballer im Verein. Beide Mannschaften würden sich in der aktuellen Saison gut schlagen. Positiv sei im Vergleich zu einigen anderen Vereinen, dass sich die zweite Mannschaft etabliert habe. In der nächsten Saison wird Rüdiger Lukas neuer Trainer. Engelmann stellte sich nicht mehr zur Wahl als zweiter Vorsitzender.

Die Abteilung Turnen trifft sich immer dienstags von 8.30 bis 9.30 Uhr zur Übungsstunde in der Turnhalle, berichtete Käthe Breideband. Etwa 13 Frauen sind immer dabei. Es werden altersbedingt jedoch weniger. Heidi de Pablo informierte über die Jazz-Abteilung, die sich über drei Neuzugänge freut und jetzt 19 Mitglieder hat. Die Abteilung hatte im vergangenen Jahr besonders viel Spaß bei den Auftritten in der Fastnachtskampagne. Ein Wochenendausflug führte zudem nach Ibiza. In diesem Jahr besteht die Gruppe 30 Jahre, manche sind von Anfang an dabei. In diesem Jahr werden Workshops und Kurse besucht, auch stehen ein Grillfest und ein Wochenendausflug an.

Jugendleiter Friedhelm Geisler bedauerte, dass die Jugend derzeit nur aus vier aktiven Spielern besteht. Zwei davon spielen in der A-Jugend der JSG Bauschheim-Trebur-Astheim, zwei weitere mit Zweitspielrecht bei der C-Jugend in Trebur. Im Mai will der Verein Schnuppertraining anbieten. „Wir hoffen, dass für die nächste Saison eine Jugendmannschaft gemeldet werden kann.“ Beim Sommerfest im vergangenen Jahr war der Zuspruch äußerst dürftig, berichtete Mundschenk. Das Schnuppertraining ist am 8. und am 15. Mai jeweils ab 16 Uhr geplant.

Kassierer Werner Finger berichtete, dass sich Einnahmen und Ausgaben auf die üblichen Vereinstätigkeiten beschränkten. Das Jahr wurde mit einem Plus abgeschlossen. Derzeit hat der Verein 281 Mitglieder. Nur durch Mitgliedsbeiträge sei aber kein ausreichendes finanzielles Polster mehr erreichbar. Die Einnahmeseite sollte gestärkt werden, erklärte Finger mit Hinblick auf die Konsolidierungsmaßnahmen der Gemeinde. „Die Vereine können die im Raum stehenden Summen kaum verkraften“, betonte er.

Viele Vereine werden die Beiträge erhöhen müssen, glaubt er. Diese Erhöhung auch den Mitgliedern zu vermitteln, das werde schwierig, sagte Finger. „Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten, aber man muss den Vereinen Luft lassen, um zu atmen.“ Mancher Verein werde sonst nicht überleben können, mahnte Finger.

Wahlen Michael Mundschenk wurde einstimmig wieder gewählt, zum zweiten Vorsitzenden wählten die Mitglieder des Vereins Stefan Ruhland. Kassierer Werner Finger, seit 1988 im Amt, wurde ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Sein neuer Stellvertreter ist Thomas Finger. Zu Geschäftsführerinnen wählten die Anwesenden ebenfalls einstimmig Jasmin und Sabine Frank. Beisitzer sind Reiner Stein, Udo Zimmermann und Friedhelm Geisler. Marc Mundschenk, Marin de Pablo und Daniel Langenstein werden die Kasse prüfen.

 

 

Trauer um Karl Gött

Nachruf: Langjähriger Vorsitzender des SC Astheim ist im Alter von 99 Jahren gestorben

Karl Gött ist tot: Der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des SC Astheim ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Karl Gött gehörte am 1. Juli 1948 zu den 21 Gründungsmitgliedern des SC. Vor knapp zwei Jahren, am 2. Juni 2009, hatten er und seine Ehefrau Katharina das seltene Jubiläum der Kronjuwelenhochzeit gefeiert: Der am 23. Juni 1912 geborene Gött und seine knapp ein Jahr jüngere Frau waren damals 75 Jahre verheiratet.
Ein Paar waren die zwei waschechten „Astemer“ damals aber schon seit über 80 Jahren: 1928 hatten sie sich für die Tanzstunde im Saal der Gaststätte „Wenzel“ angemeldet. Katharina Eiers und Karl Gött kannten sich aus der Schule, doch jetzt fanden sie nicht nur als Tanzpaar zusammen – sie verliebten sich. Sechs Jahre lang gingen sie miteinander, 1934 wurde schließlich geheiratet.

 

Im September 2008 weihte Ehrenvorsitzender Karl Gött mit Bambinispieler Patrick Schmitt den Kunstrasenplatz des SC Astheim ein. Die Fußballer feierten damals nicht nur die Einweihung des Platzes, sondern auch den 60. Geburtstag des Vereins.

 

Karl Gött, der nach seiner Schreinerlehre bei der Firma Kolb und Reitz in Trebur arbeitslos war, fand noch im selben Jahr eine Anstellung bei Opel in Rüsselsheim. Nach Krieg und Gefangenschaft kehrte er zu Opel zurück, wo er bis 1974 als Elektroschweißer arbeitete.
Das Ehepaar engagierte sich jahrzehntelang in vielen Astheimer Vereinen. Karl Gött war vor dem Krieg Fußballer beim freien Sportverein sowie Mitglied im freien Radfahrerverein und im Gesangverein „Bruderkette“ – alle wurden sie von den Nationalsozialisten verboten. Auch deshalb half er beim Aufbau des Sportclubs Astheim (SCA), dem er von 1953 bis 1969 vorstand. 1973 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Seit 1956 war er Mitglied der Astheimer SPD, von 1960 bis 1972 saß er in der Gemeindevertretung. Gött war zudem Sänger bei den „Sorgenbrechern“ und bei „Germania Bruderkette“. Bis zu seinem Tod war er Mitglied diverser Vereine wie der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und dem Obst- und Gartenbauverein.
Obst- und Gemüsegartenpflege gehörten generell zu den Hobbys des Ehepaares. In den zurückliegenden Jahren ließen sie es etwas ruhiger angehen. „Wir gehen immer noch gerne spazieren“, berichtete Karl Gött im Mai 2009 vor der Kronjuwelenhochzeit. Mit seiner Frau verbrachte er gerne viel Zeit auf der Bank im Hof bei Tochter Anni Weyrauch, wo das Paar auch wohnte.
Karl und Katharina Gött hatten drei Töchter, vier Enkel und sieben Urenkel. In der Waldstraße lebten die Götts generationenübergreifend als Großfamilie zusammen. Bis zuletzt sei er fit gewesen, sagen Freunde. Und: „Er war ein echtes Unikat.“
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung beginnt am morgigen Dienstag (19.) um 14 Uhr auf dem Astheimer Friedhof.

Artikel in "Echo Online" am 18. Juli 2011

 

 

 

 In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Freund und Kameraden Werner Finger Jr., der nach langer schwerer Krankheit am 4./5. April 2012 von uns gegangen ist.
Wir trauern mit den Angehörigen um den Verstorbenen und bedanken uns für die Zeit, die Werner in unseren Reihen für den SC Astheim tätig war.
In seiner langjährigen Vorstandsarbeit als Vorsitzender, 2. Vorsitzender und Jugendtrainer, diente Werner mit sehr viel Energie und Leidenschaft unserem Verein und trug maßgeblich zum Erfolg und Fortbestehen des Vereins bei. Als äußeres Zeichen unserer Verehrung und Dankbarkeit wurde er von der Generalversammlung im Jahr 2005 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Er wird immer mit dem Namen des SCA verbunden sein und uns unvergessen bleiben.
Wir werden sein Andenken in Ehren halten.
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von Norbert Hämel, der am 11. Januar 2021 im Alter von 83 Jahren von uns gegangen ist.
Wir trauern mit den Angehörigen um den Verstorbenen und bedanken uns für die Zeit, die Norbert in unseren Reihen für den SC Astheim tätig war.
Norbert war seit 1972 Mitglied beim SCA, und von 1980 bis 1989 und 1995 bis 2001 Vorsitzender des Vereins. Im Jahr 2005 wurde er von der Generalversammlung zum Ehrenmitglied ernannt.
Aufgrund seiner Anstrengungen hat er in bedeutendem Maße Anteil daran, dass 1990 unser erster Kunstrasenplatz eingeweiht werden konnte.
Viele Jahre war er bei unseren alten Herren aktives Mitglied und hatte bis zum Jahr 2005 die Abteilung Volleyball des Vereins geleitet, wo er auch als 67jähriger noch sportlich sehr aktiv war.
Er wird immer mit dem Namen des SCA verbunden sein und uns unvergessen bleiben.
Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Im hohen Alter immer noch fit

Mit 84 Jahren noch Übungsleiterin beim SC Astheim

Käthe Breideband (84) leitet seit 40 Jahren Gymnastikgruppen beim SC Astheim / Nun soll Schluss sein

Von Charlotte Martin

TREBUR. Käthe Breideband ist 84 Jahre alt und leitet noch immer Gymnastikkurse beim Sportclub Astheim (SCA) an – und das schon seit 40 Jahren. Der Spaß, den sie hat, ermutigt andere ältere Damen, mitzumachen. „Wir kennen uns teils Jahrzehnte“, sagt Breideband. Mit Dehn- und Streckübungen geht es auch an diesem Morgen in der Halle der Astheimer Grundschule los. „Mein Motto lautet: Bewegung heißt Leben. Ohne Bewegung kein Leben. Endet die Bewegung, endet das Leben“, so Breideband. Bisweilen sporne sie Teilnehmerinnen mit diesen Worten an, weiterzumachen, sollte es mal schweißtreibend werden. „Früher habe ich mehr korrigiert, jetzt finde ich es schon gut, wenn ältere Frauen dabei bleiben. Wer Schmerzen hat, neigt ja dazu, die Krankheit zu pflegen statt sich zu bewegen“, meint sie. Ihre Gymnastikkurse seien eigentlich auch für Männer gedacht gewesen: „Männer tun sich damit schwerer – wer weiß, warum. Vor gut zehn Jahren waren ein paar dabei und die gemischte Gruppe hatte viel Spaß, aber dann blieb einer nach dem anderen wieder weg“, sagt Breideband. Oft sage sie zu den Frauen: „Bring doch deinen Mann mit“ oder: „Bring deinen Nachbarn mit“, aber die Antwort laute stets: „Ei, der will doch nicht.“ Als Übungsleiterin kam Breideband im Jahr 1980 zum SC Astheim, es habe sie der damalige, mittlerweile verstorbene Vereinsvorsitzende
Norbert Hämel angesprochen, ob sie nicht in der Gymnastikabteilung Kurse anleiten wolle. Spezielle Qualifizierungen kamen hinzu, sodass der SCA um 2001 gar das Siegel „Sport pro Gesundheit“ verliehen bekam.
Geboren in Hanau, kam Breideband als Mädchen mit den Eltern, die bei Opel arbeiteten, nach Rüsselsheim. „Ich ging noch brav an Muttis Hand, da war ich schon beim Kinderturnen. Ich war ein lebhaftes Kind. Wenn es regnete und ich nicht raus durfte, war ich traurig.“ 25 Jahre habe sie als Teilnehmerin Sport in der Turngemeinde Rüsselsheim gemacht, es folgten Lehrgänge und Übungsleiterlizenzen. Auch bei der TuS Rüsselsheim und in kleinem Rahmen der Wicherngemeinde habe sie Kurse geleitet. „In Rüsselsheim habe ich 1959 geheiratet, meinen Mann hatte ich beim Sport kennengelernt – er spielte Handball“, erzählt sie. Zwei Kinder hatte das Paar, das bald in ein Häuschen nach Astheim umzog, wo Breidebands Engagement beim SCA begann. Breideband sagt, sie könne sich ein Leben ohne Sport nicht vorstellen. Privat trainiere sie mehrmals wöchentlich seit 1995 in einem Sportstudio und im Sommer sei sie jeden Morgen im Treburer Freibad: „Ich schwimme konzentriert eine halbe Stunde. Der Körper hat im Wa sser nur ein Siebtel des Gewichts, alle Bewegungen sind leicht – das tut so gut.“

Doch als Übungsleiterin beim SCA soll Ende Dezember Schluss sein. Warum? „Eine Frau aus meinem Kurs sagte: Käthe, mit 44 Jahren hast du bei uns angefangen – das sind jetzt 40 Jahre. Ich hatte das nie nachgerechnet. Aber ich finde: 40 Jahre sind genug“, sagt Breideband. Klar ist jedoch: Sie selbst wird in Bewegung bleiben.

Groß-Gerauer Echo, 4.11.2021 - Von Charlotte Martin

 

A-Liga-Aufstiegscheck: SG Trebur/Astheim unter der Lupe +++ Wie die SG mit der stärksten Defensive der Liga den Aufstieg schaffen möchte

Kreis Groß-Gerau. In dieser Serie nimmt FuPa die fünf besten Teams der Kreisliga A Groß-Gerau unter die Lupe. Sie liefern sich ein spannendes Aufstiegsrennen und liegen zur Winterpause gerade einmal sieben Punkte auseinander. In dieser Folge geht es um die SG Trebur/Astheim, die nur das schlechtere Torverhältnis vom Relegationsplatz trennt. Punktgleich mit Platz zwei und vier ist für die SG viel möglich in dieser Saison.

Besondere Stärke: "Der Zusammenschluss der Fußballmannschaften von Trebur und Astheim zur Spielgemeinschaft war genau die richtige Entscheidung, wenn man sieht, wo wir gerade stehen", sagt der sportliche Leiter Philipp Jöst. Vor drei Jahren startete das Projekt, dieses Jahr spielt die Mannschaft um den Aufstieg in die Kreisoberliga mit. Die Geschlossenheit der Mannschaft, dessen Kern sich bereits seit Jugendzeiten kennt, sei eine wichtige Stärke des Vereins.

Besonders hervor sticht die Defensive der SG, die mit nur neun Gegentoren die beste der Liga bildet. Hier lobt Jöst vor allem seinen Torwart, Benjamin Pommer, den er zu den besten der Liga zähle. In der Innenverteidigung steche der 20-jährige Vincenzo Hauf hervor, der trotz seines jungen Alters eine der wichtigsten Säulen in der Defensive geworden sei.

Trainingsgeheimnisse und Ziele für die Rückrunde: Größtes Problem der Hinrunde seien die vielen verletzungsbedingten Ausfälle gewesen. So haben beispielsweise Marvin Preisler und Mert Ergül eine lange Zeit gefehlt, Jonas Lukas wird wegen muskulösen Problemen bis auf weiteres ausfallen.

"Wir machen so weiter wie in der Hinrunde", sagt der sportliche Leiter. Die Philosophie des Vereins bestehe darin, dem Gegner den eigenen Spielstil aufzudrücken. Auf diese Weise sei es möglich, das Potenzial jedes einzelnen Spielers optimal auszuschöpfen, sodass die gesamte Qualität der Mannschaft zum Vorschein komme. Dafür setze der Trainer auf viele Spielformen im Training. Dabei sei es möglich, Kondition, Taktik und Technik gleichzeitig zu trainieren. Gleichzeitig sei die Trainingsbeteiligung der Spieler "sehr hoch" (bei einem Kader von 19 Spielen erscheinen nach Aussage des Sportlichen Leiters regelmäßig mindestens 16 Spieler im Training), was nicht zuletzt an den vielen Einheiten mit Ball liegt.

Kommen und Gehen in der Winterpause: Der Verein hat zwar keine neuen Spieler verpflichtet, da der Kader bereits groß genug sei, wie Jöst erklärt. Dennoch gibt es neues Personal für die Mannschaft. Yannik Fuchs, der die gesamte Hinrunde wegen einer Verletzung ausgefallen ist und Marco Koll, der aus beruflichen Gründen am Fußball verhindert gewesen war, kehren zu Beginn der Rückrunde zurück in den Kader. Damit hat der Verein im Angriff gleich zwei Optionen dazugewonnen.

Aufstiegschancen: Die SG könne auf jeden Fall mit den anderen Top-Vereinen der Liga mithalten, sagt Jöst. Deswegen sei es ein besonders spannendes Rennen um den Aufstieg. Der TSV Goddelau, der FC Hillal Rüsselsheim und die SKV Mörfelden seine die stärksten Konkurrenten des Vereins. "Ziel ist ganz klar der Aufstieg. Alles andere wäre sinnlos", sagt der sportliche Leiter. Mindestens der zweite Platz und somit der Einzug in die Relegation wolle der Verein dieses Jahr schaffen.

 

FuPa.net 20.1.2022, Jana Pinkel


 

Der Fußballjugend fehlt der Nachwuchs, und das würden wir gerne ändern. Deshalb sind alle Mädchen und Jungs, die Lust haben, Fußball zu spielen und zwischen 4 und 11 Jahre alt sind, bei uns herzlich willkommen. Die dazugehörigen Mamas und Papas natürlich auch!

Es gibt bei uns:

jede Menge Spaß, Kontakt mit Gleichaltrigen

zusätzliche Freizeitaktivitäten

altersgerechte Übungen

und selbstverständlich jede Menge Fußball.

Und wer nicht weiß, ob es für den Nachwuchs der richtige Freizeitsport ist, kann sich gerne informieren. Einfach einen der Verantwortlichen anrufen. Wir stehen gerne Rede und Antwort!

 

Fußball ohne Stress und mit jeder Menge Spaß gibt es in der Saison 2021/22 für folgende Jahrgänge:

 

G-Junioren (Bambini/U7/U6)
Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2015 - 2016
F-Jugend (U9/U8)
Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2013 - 2014
E-Jugend (U11/U10)
Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2011 - 2012
D-Jugend (U13/U12)
Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2009 – 2010
C-Jugend (U15/U14)
Jungen der Jahrgänge 2007 – 2008
B-Jugend (U17/U16)
Jungen der Jahrgänge 2005 – 2006
A-Jugend (U19/U18)
Jungen der Jahrgänge 2003 – 2004

 

Trainiert wird bei gutern Wetter auf dem Sportplatz, bei schlechtem Wetter in der Schulsporthalle an der Grundschule Astheim (nur G- und F-Jugend)!
Also: nicht mehr zögern, sondern vorbeikommen oder bei Fragen anrufen! Wir freuen uns auf euch!

 

Mehr Infos? - einfach

0176 23846799 anrufen!

 

Reform im Kinderfußball ab 2024

DFB-Bundesjugendtag beschließt Umstellung auf kleinere Mannschaften und Mini-Tore für G- bis E-Jugend

Frankfurt. Immer wenn Ronny Zimmermann sich versichern will, wie es an der Basis im deutschen Fußball aussieht, schaut der für Kinder- und Jugendfußball zuständige Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei seinem Heimatverein VfB Wiesloch vorbei. Dort, wo der 60-Jährige selbst spielte, haben sie auch mit den neuen Spielformen für die Jüngsten experimentiert, die traditionell geprägten Fußballfreunden wie eine Revolution vorkommen: Spielenachmittage und Festivals ersetzen die Punktspiele. Gespielt wird im Zwei-gegen-Zwei, Drei-gegen-Drei oder Vier-gegen-Vier auf Mini-Tore. Zimmermann hat bei den neuen Spielformen nicht in die Gesichter der Trainer oder Eltern geschaut, sondern die Kinder beobachtet: „Die hatten Spaß. Und darum geht’s!“

 

Nach einem einstimmigen Beschluss beim DFB-Bundesjugendtag vom vergangenen Wochenende soll auf dem DFB-Bundestag am 11. März der Beschluss für die Reform gefasst werden. Im Kern spielen von der G- bis zur E-Jugend dann kleinere Mannschaften auf kleineren Spielfeldern. Das soll mehr Ballkontakte und mehr Erfolgserlebnisse bringen. Der herkömmliche Wettbewerb mit Tabellen entfällt.

500.000 Spieler betroffen

Deutschland will jenen Status quo schaffen, der in der Schweiz, Niederlanden oder Dänemark längst üblich ist, um die Bolzplatzmentalität zu fördern. Betroffen sind bundesweit deutlich mehr als 500.000 Spielerinnen und Spieler. Das Vorhaben verfolgt der DFB seit Jahren, hat dazu eine zweijährige Pilotphase mit Beteiligung aller 21 Landesverbände durchlaufen – und macht nun ab der Saison 2024/2025 ernst. Kritiker, die vor zwei Jahren noch pauschal dem DFB vorwarfen, den Fußball kaputtzumachen, würden heute differenzierter argumentieren, heißt es.

Der Widerstand in den Landesverbänden sei „teilweise brutal“ gewesen, sagt Florian Weißmann, Experte aus dem DFB-Jugendausschuss. Immer noch würden sich etliche Kreise sperren. „Die gilt es zu überzeugen.“ Und dann natürlich „jeden Verein, jeden Trainer – da steht noch ein anspruchsvoller Weg vor uns.“

Zweijährige Übergangsphase

Es wird eine zweijährige Übergangsphase geben. Doch auf Sicht gibt es für Zimmermann keine Alternative, um auch die schwächeren Talente mitzunehmen. „Unser Ziel ist es, ab der D-Jugend perspektivisch keine Spieler mehr zu verlieren“, sagt er.
Die Corona-Pandemie hat schließlich auch den Fußball nicht verschont. Im Vergleich zu 2019 hat der Verband 2021 knapp fünf Prozent seiner 1,6 Millionen Mitglieder unter 18 Jahren verloren. Das ist prozentual ungefähr die Größenordnung anderer Sportarten wie Turnen, Tennis, Leichtathletik oder Handball.

Größter Schwund bei den 15- bis 18-Jährigen

Der größte Schwund (7,3 Prozent) zeigte sich für den Fußball bei den 15- bis 18-Jährigen. Hier griff der zweite Lockdown am stärksten. Zimmermann bedauert, dass das Argument des Fußballs, der Sport sei ein Teil der Lösung, unter der „großen Walze“ verschwunden sei. Er kritisiert, „welche geringe Bedeutung der Breitensport an entscheidenden Stellen genießt“ und fordert: „Das muss sich ändern. Grundlegend.“ Unbedingt solle das Sportangebot an den Schulen ausgebaut werden.

Die 25.000 Vereine müssen mehr denn je um jeden Kicker hart kämpfen, wie Weißmann plakativ formuliert: „Fußball und Feuerwehr sind nicht mehr das einzige Angebot im Dorf.“ Ein Lichtblick: Im Bereich sechs bis elf Jahre geht die Zahl der Aktiven seit dieser Saison wieder nach oben. Und gerade für die Jungen aus Familien mit Migrationshintergrund bleibt Fußball die mit Abstand interessanteste Sportart, die auch am leichtesten die Integration fördert.

FuPa.net 30.1.2022, Frank Hellmann

 


 

Der Fußballjugend fehlt der Nachwuchs, und das würden wir gerne ändern. Deshalb sind alle Mädchen und Jungs, die Lust haben, Fußball zu spielen und zwischen 4 und 11 Jahre alt sind, bei uns herzlich willkommen. Die dazugehörigen Mamas und Papas natürlich auch!

Es gibt bei uns:

jede Menge Spaß, Kontakt mit Gleichaltrigen

zusätzliche Freizeitaktivitäten

altersgerechte Übungen

und selbstverständlich jede Menge Fußball.

Und wer nicht weiß, ob es für den Nachwuchs der richtige Freizeitsport ist, kann sich gerne informieren. Einfach einen der Verantwortlichen anrufen. Wir stehen gerne Rede und Antwort!

 

Fußball ohne Stress und mit jeder Menge Spaß gibt es in der Saison 2021/22 für folgende Jahrgänge:

 

G-Junioren (Bambini/U7/U6)
Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2015 - 2016
F-Jugend (U9/U8)
Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2013 - 2014
E-Jugend (U11/U10)
Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2011 - 2012
D-Jugend (U13/U12)
Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2009 – 2010
C-Jugend (U15/U14)
Jungen der Jahrgänge 2007 – 2008
B-Jugend (U17/U16)
Jungen der Jahrgänge 2005 – 2006
A-Jugend (U19/U18)
Jungen der Jahrgänge 2003 – 2004

 

Trainiert wird bei gutern Wetter auf dem Sportplatz, bei schlechtem Wetter in der Schulsporthalle an der Grundschule Astheim (nur G- und F-Jugend)!
Also: nicht mehr zögern, sondern vorbeikommen oder bei Fragen anrufen! Wir freuen uns auf euch!

 

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